Swisscom steigert Reingewinn
Swisscom schloss das Geschäftsjahr 2007 mit einem deutlichen Wachstum ab: Der Nettoumsatz stieg von 9,6 Milliarden Franken auf 11,09 Milliarden Franken (plus 14,9 Prozent) Das Betriebsergebnis Ebitda erhöhte sich um 18,9 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken und das Ebit stieg auf 2,5 Milliaden Franken. Daraus resultiert ein Reingewinn von rund 2 Milliarden Franken nach 1,6 Milliarden Franken im Vorjahr.
Die starke Zunahme beim Reingewinn erklärt sich aus dem Verkauf der Tochtergesellschaften Antenna Hungária und Infonet, der 162 Millionen Franken in die Kassen von Swisscom spülte. Daneben war auch die Übernahme von Fastweb Grund für das Wachstum. Um diese Sondereffekte bereinigt stieg der Nettoumsatz um 0,3 Prozent oder 27 Millionen Franken. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda stieg um 1,7 Prozent oder 69 Millionen Franken.
Der Umsatz von Fixnet nahm gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken ab. Das Ebitda von Fixnet liegt bereinigt um Sondereffekte aufgrund von Interkonnektionsverfahren in den Jahren 2006 und 2007 um 174 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert. Die Investitionen im Festnetz stiegen auf 835 Millionen Franken, dies vor allem wegen dem Ausbau des Glasfasernetzes. Die durchschnittlichen Investitionen pro Haushalt lagen damit bei rund 260 Franken. Die Zahl der Festnetzanschlüsse erhöhte sich um 3,4 Prozent auf 5,29 Millionen, davon stieg die Zahl der Breitbandanschlüsse um 17,1 Prozent auf 1,6 Millionen. Per Ende 2007 nutzten 70'000 Kunden Bluewin TV. Ende September waren es noch 60'000 Kunden.
Der Umsatz von Mobile nahm um 2,7 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken zu. Das Ebitda stieg um 0,9 Prozent auf 1,8 Milliarden Franken. Die Zahl der Mobile-Kunden stieg um 375'000 (8,1 Prozent) auf über 5 Millionen, davon nutzten 2,2 Millionen die Produkte der Liberty-Familie und 360'000 das Prepaid-Produkt M-Budget Mobile.
Im Geschäftskundenbereich Solutions sank der Umsatz um 1,5 Prozent auf rund 1 Milliarde Franken. Der Rückgang als Folge des anhaltend starken Preis- und Konkurrenzdrucks konnte durch höhere Umsätze im Bereich Process Optimization sowie Outsourcing-Projekten nicht ganz kompensiert werden. Das Ebitda stieg dagegen als Folge von Kosteneinsparungen und einer besseren Ausrichtung auf margenstärkere Produkte und Dienstleistungen um 60 Prozent auf 112 Millionen Franken.
Die Zahl der Vollzeitstellen im Swisscom-Konzern stieg 2007 von 17'068 auf 19'844. In der Schweiz erhöhte sich die Zahl der Stellen um 239 auf 16'041. Damit konnte Swisscom nach Jahren des Abbaus zusätzliche Stellen schaffen. Swisscom erwartet im laufenden Jahr sowohl einen Aufbau von Stellen, insbesondere in kundennahen Tätigkeiten, aber auch einen Stellenabbau aufgrund von Effizienzsteigerungen. Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet Swisscom einen Umsatz von rund 12,3 Milliarden Franken und einen Ebitda von 4,8 Milliarden Franken. Die Investitionen sollen bei 2,1 bis 2,2 Milliarden Franken liegen.
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