US-Börsenaufsicht klagt Geheimnisverräter in IT-Unternehmen an
Mitarbeiter von Technologie-Firmen wie Dell, AMD und Flextronics sollen Firmeninterna gegen Geld veräussert haben. Die US-Börsenaufsicht hat jetzt Klage bei der Staatsanwalt eingereicht.
Die US-Börsenaufsicht (SEC) klagt gegen ein Netzwerk von Mitarbeitern führender US-Technologiekonzerne. Gegen Geld sollen fünf Männer und eine Frau geheime Informationen an Investoren und Hedge Funds weiter gegeben haben. Damit soll das Netzwerk sechs Millionen US-Dollar verdient haben, wie die US-Börsenaufsicht mitteilt.
Im Zentrum des Plots sollen dabei die Berater Fleishman und Jiau stehen. Die beiden sollen die Mitarbeiter der Technologiefirmen mit den Investoren zusammengebracht haben. War der Kontakt hergestellt, gaben die Mitarbeiter Informationen wie Geschäftszahlen und Neuentwicklungen ihrer Unternehmen noch vor der offiziellen Verlautbarung weiter.
Die Mitglieder des Netzwerks sind unter anderem Angestellte der Firmen AMD, Dell und Flextronics. Der Angeklagte Shimoon hatte als Vice President of Business Development for Components bei der US-Firma Flextronics Zugang zu internen Informationen der Unternehmen Apple, Omnivision und Research in Motion.
Ein Kunde des Netzwerks soll schon Monate vor dem Erscheinen von iPhone 4 und iPad über die Kassenschlager von Apple informiert worden sein, wie Heise berichtet. Insider-Information sind nicht nur illegal, sie können auch finanziell sehr lukrativ sein. Im Oktober 2009, zum Zeitpunkt des Telefonats, kostete eine Aktie etwa 180 Dollar. Inzwischen sind die Geräte am Markt und Apples Aktie ist entsprechend gestiegen - 343 Dollar kostet eine Apple-Aktie aktuell.
Die SEC fordert für die Beschuldigten Geldstrafen. Für die Hälfte des Rings soll zudem ein Berufsverbot ausgesprochen warden. Konkret blüht dies den Mitgliedern Longoria (AMD), Shimoon (Flextronics) and DeVore (Dell).
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