User verklagen Facebook
Der Betreiber der Plattform Facebook wurde von Personen in mehreren Staaten auf Grundlage des gleichen Gesetzestextes verklagt. Das Cookie-Tracking nach dem Logout verstosse gegen das Bundesgesetz.
In mehreren US-Bundesstaaten haben Facebook-User Klagen gegen das Unternehmen eingereicht. Facebook soll Cookies zum Tracking der Nutzer verwendet haben, auch wenn diese schon nicht mehr bei Facebook eingeloggt waren, berichten verschiedene Online-Medien. Der Plattformbetreiber hat die Vorwürfe zwar bestritten, doch hat er ebenfalls bei seinen Cookies nachgebessert. Neu sollen die zwei beanstandeten Cookies nach dem Ausloggen gelöscht werden.
"Bis zum 23. September 2011 hat Facebook die drahtgebundene oder elektronische Kommunikation seiner Nutzer verfolgt, gesammelt und gespeichert, darunter auch den teilweisen Surfverlauf von nicht mehr bei Facebook eingeloggten Nutzern", zitiert zdnet.com aus der Klageschrift aus Mississippi. Weitere, ähnliche Klagen wurden in den US-Bundesstaaten Kansas und Kentucky eingereicht, die ausserdem die Offenlegung der von Facebook gesammelten Informationen verlangen.
"Wiretap-Act"
Facebook nahm bislang zu den Klagen keine Stellung. Alle eingereichten Klagen berufen sich auf den "Wiretap Act", der auf Bundesebene das Abhören drahtgebundener, mündlicher oder elektronischer Kommunikation verbietet. Ähnliche frühere Klagen sind gemäss zdnet.com abgewiesen worden, da Browser-Cookies nicht als Abhören betrachtet wurden und die Kläger Schwierigkeiten hatten, den entstandenen Schaden zu beziffern.
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