Virenattacken schmerzen Microsoft finanziell
Die Virenproblematik setzt Microsoft zunehmend unter Druck – auch finanziell: Aufgrund von Sicherheitssorgen zögerten Firmenkunden vor Investitionen in Microsoft-Software, kommentierte CFO John Connors anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen (der NetzwocheTicker berichtete am Freitag) die enttäuschende Zahl von Neuabschlüssen in diesem Bereich. Für das vergangene Quartal geplante Umsätze in Höhe von 768 Millionen Dollar musste Microsoft wegen dieser zögerlichen Haltung auf das nächste Quartal verschieben. Das Unternehmen hatte mit lediglich 200 bis 300 Millionen Dollar "unearned revenue" gerechnet. Sicherheit sei nun das Top-Thema für Microsoft, versicherte Connors. Dies könne dazu führen, dass für Vertragsabschlüsse mit Firmenkunden in Zukunft mehr Zeit investiert werden müsse.
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