Web 2.0-Phobie: Jetzt darf bei der UBS auch nicht mehr gedoodelt werden
Web 2.0-Plattformen bekommen immer mehr Schwierigkeiten mit dem IT-Management: „Aus Sicherheitsgründen“, wie UBS-Sprecherin gegenüber cash.ch bestätigt, hat die UBS ihren Mitarbeitern nun den Zugang zum Online-Terminplaner doodle.ch verboten. Für Doodle-Sprecher Tilman Eberle ist das Vorgehen der Bank unbegreiflich. Alleine in der Schweiz würden sich 732'000 Personen monatlich an Doodle-Umfragen beteiligen. Eberle geht deshalb nicht davon aus, dass noch andere Unternehmen mit einem Doodle-Verbot der UBS folgen werden. Nicht zu verkennen ist jedoch, dass die Aversion von Grossunternehmen gegenüber der Nutzung von Web 2.0-Plattformen in den vergangenen Wochen zugenommen hat. So haben etwa neben der UBS und der Credit Suisse auch die Baloise und Syngenta die Social-Network-Plattform Facebook verboten. Mehr dazu ist in der aktuellen Netzwoche Nummer 22 zu lesen.
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