„Wer liefert was?“ wandert von Schweden nach Italien und zurück nach Schweden
Die italienische Firmengruppe Seat Pagine Gialle hat die B2B-Lieferantensuchmaschine „Wer liefert was?“ (WLW) verkauft. Käufer ist die Bisnode Gruppe, ein schwedischer Anbieter digitaler Wirtschaftsinformationen. Mit der Akquisition will Bisnode seine Marktposition im Bereich digitaler Geschäfts- und Produktinformationen in Europa stärken. In der Kombination aus mit dem bestehenden Geschäftsbereich Produktdatenbanken und Fachzeitschriften soll ein führender Akteur im Bereich Onlinesuchmaschinen geschaffen werden. Bisnode zahlt dafür 40 Millionen Euro. Das deutsche Bundeskartellamt muss dem Verkauf allerdings erst noch zustimmen.
Seat Pagine Gialle hatte die Lieferantensuchmaschine erst im August des vergangenen Jahres der schwedischen Eniro AB für 115 Millionen Euro abgekauft. Die Italiener wollten damit ihre Stellung im deutschen Markt verbessern und Synergien mit ihrer B2B-Tochter Europages nutzen. Dass sie WLW nun bereits weiterreichen, ist laut Angaben von Seat Pagine Gialle auf die Verschlechterung des makroökonomischen Umfeldes in Deutschland zurückzuführen. Man wolle sich in Zukunft auf das italienische Geschäft konzentrieren und die internationale Strategie der Gruppe überdenken. Bei dem Kauf stand den Italienern die Bank Lehman Brothers berartend zur Seite.
Die in Hamburg beheimatete Wer liefert was? GmbH beschäftigt über 300 Mitarbeiter in ganz Europa, davon 10 in Baar (ZG). 2007 erzielte WLW bei einem Umsatz von 34,5 Millionen Euro einen operativen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 7,1 Millionen Euro. Gegründet wurde WLW schon 1932. Nach eigenen Angaben nutzen heute rund 1,2 Millionen Anwender die Onlinedatenbank, in der 670’000 Unternehmen, 44’000 Rubriken und 450’000 Suchbegriffe erfasst sind.
Bisnode wurde 1989 gegründet und beschäftigt über 3200 Mitarbeiter in 19 europäischen Ländern. In der Schweiz ist Bisnode mit den Tochterunternehmen Credita und D&B präsent.
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