WinZip verkauft – Das Ende der kostenlosen Nutzung

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Der Hersteller des Komprimierungsprogramms WinZip, WinZip Computing, ist vom Finanzinvestor Vector Capital übernommen worden. WinZip ist ein beliebtes Shareware-Programm, von dem bis dato 140 Millionen Exemplare heruntergeladen wurden. Nach einer 30-tägigen Testphase verlangt WinZip zwar 29 US-Dollar für die weitere Nutzung. So jedenfalls die Theorie. In der Praxis kann die Bezahlung durch das Wegklicken der Zahlungsaufforderung einfach umgangen werden, wobei der volle Funktionsumfang bestehen bleibt. Dies soll sich mit dem Einstieg der neuen Investoren nun ändern. Die Anwender sollen deutlicher auf die notwendige Zahlung hingewiesen werden. Es wird allgemein erwartet, dass bei Nicht-Bezahlen bestimmte Funktionen nicht mehr funktionieren werden respektive dass zahlenden Kunden Extra-Features zur Verfügung stehen werden. "Es lag bisher wenig Gewicht darauf, Geld aus dem zu machen, was sie haben", sagte Chris Nicholson, Partner bei Vector Capital, in San Francisco gegenüber den Medien. Vector hat auch einen Marketing- und Distributionsvertrag mit Google vereinbart. Vector Capital ist auf unterbewertete Unternehmen spezialisiert. So kaufte es im Jahr 2003 das kanadische Software-Haus Corel und führte es in die Gewinnzone zurück.