Zattoo nimmt zum Rechtstreit mit Warner und Universal in Deutschland Stellung
Am Landgericht Hamburg haben die Hollywood-Studios Warner Bros. und Universal eine einstweilige Verfügung (EV) gegen Zattoo erwirkt. Diese untersagt Zattoo, fünf Spielfilme in Deutschland auszustrahlen. Warner und Universal glauben, dass die Urheberrechte direkt mit den Studios geklärt werden müssten und nicht mit den jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften, wie es Zattoo praktiziert. Gegenwärtig führt Zattoo Gespräche mit den Verwertungsgesellschaften zur baldigen Klärung der Situation. Dies sei gemäss der Stellungnahme von Zattoo auch im Sinne der Fernsehanbieter, die Zattoo die Kabelweiterleitung gestattet haben.
Zattoo betont, dass man keine Unterbrecherwerbung schalte. Werbung sei bei Zattoo nur ausserhalb der weiterverbreiteten Programme zu sehen, insbesondere beim Kanalwechsel. Weiter vertritt Zattoo die Meinung, dass der Begriff der Kabelweitersendung technologieneutral ausgelegt werden müsse. In der Pressemitteilung teilt Zattoo ebenso mit, dass man mit allen Fernsehanbietern vor der Ausstrahlung ihrer Programme Verträge geschlossen und sich mit den Verwertungsgesellschaften wie zum Beispiel der Gema abgestimmt habe. Auch zahle Zattoo für alle Weitersenderechte stets Entgelte.
Zattoo wurde 2005 gegründet und bietet seit 2006 seine Dienste in der Schweiz an. 2007 startete Zattoo in Deutschland. Der Dienst empfängt TV-Sender über Satellit und leitet die Signale live und unverändert via Internet-Protokoll weiter. In Deutschland hat Zattoo momentan rund 1,6 Millionen registrierte Nutzer.
Stromversorgung gefährdet
Photovoltaikanlagen der Schweiz stellen systemrelevantes Risiko dar
Uhr
HP Solutions Day 2026
Wie KI den Arbeitsplatz von morgen verändert
Uhr
In Bern, Thun und Emmen
Ruag will bis zu 25 IT-Stellen abbauen
Uhr
Success Story: BOC | LLB
LLB reduziert Aufwand für Risikoauswertungen um 90 Prozent
Uhr
Ganz normale tägliche Aktivitäten
Filme vs. Realität
Uhr
User-Feedback
Schweizer KI Apertus und Protons KI-Assistent Lumo spannen zusammen
Uhr
Omada Fusion Gateways
TP-Link vereint Gateway und Controller in einem Gerät
Uhr
Technologische Abhängigkeit
KI-Souveränität ist für viele Länder eine Illusion
Uhr
Zahlen von IDC
KI-Ausgaben in Europa steigen bis 2030 auf 470 Milliarden US-Dollar
Uhr
Per 28. September 2026
CISA stellt wöchentliche Schwachstellenübersicht ein
Uhr