Das bunte Instant-Messenger-Karussell dreht sich weiter
Die Westschweizer Typographieagentur Fontself lanciert einen neuen Instant Messenger. Nutzer des Fontself Messengers können damit ganze Unterhaltungen in speziell gestalteten Schriften führen.
Die Übernahme von Whatsapp hat – zumindest vorübergehend – eine Marklücke geschaffen, die zahlreiche Anbieter von neuen Instant Messengers gerne besetzen würden. Einer der neuesten Kandidaten ist der Fontself Messenger von Fontself, eine auf Typographie spezialisierte Westschweizer Agentur.
Die App ist ab heute Donnerstag gratis auf iTunes downloadbar. Wie die Entwickler von Fontself Messenger schreiben, vereint die App das typographische Reichtum des Start-ups und die Einfachheit einer iOS-Anwendung zum Chatten.
350'000 Downloads
Mit der Vorgänger-App, die mehr als 350'000 Mal heruntergeladen wurde, konnten die Nutzer Texte als Bilder auf andere soziale Netzwerke schicken oder als MMS, schreibt Fontself. Mit dem neuen Messenger könnten die Nutzer ganze Unterhaltungen in speziell gestalteten Schriften führen und dabei in der ein und derselben Anwendung bleiben.
Fontself hofft, mit der neuen App eine noch grössere und aktivere Nutzergruppe zu erreichen. Um die treuen Nutzer zusätzlich an sich zu binden, können diese gemäss dem Start-up neu gewisse Premiumschriften gewinnen, indem sie ihre Freunde zur Nutzung des Fontself Messengers einladen.
Schweizer vertrauen weiterhin Whatsapp
So originell die neue App von Fontself ist, sie bleibt ein Nischenprodukt und ist keine erstzunehmende Konkurrenz für Whatsapp. Tatsächlich hat letztere seit der Übernahme durch Facebook einer Erhebung von Comparis zufolge nicht zu viele Federn gelassen: Die App bleibt Marktführer unter den Messengern. So sollen 91 Prozent aller Messenger-Anwender in der Schweiz via Whatsapp kommunizieren. Gemäss Comparis löschten nur gerade 5 Prozent die App nach der Übernahme, weitere zehn sollen derzeit erwägen, zu einem alternativen Messenger zu wechseln.
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