IBM-Forscher in Rüschlikon erzielen Magnetband-Speicherrekord
IBM hat an Magnetbändern geforscht und eine neue Rekordspeicherdichte von 85,9 Gigabits pro Quadratzoll erreicht. Das sei wegweisend, sagen die Forscher aus Rüschlikon.
IBM-Forscher haben in Zürich in Kooperation mit dem japanischen Unternehmen Fujifilm 85,9 Gigabits pro Quadratzoll auf ein Barium-Ferrit-Magnetband geschrieben. Mit der Technologie könnte eine LTO-Kassette bis zu 154 Terabyte an unkomprimierten Daten speichern. Das entspreche der Textmenge in rund 154 Millionen Büchern, die ein 1800 Kilometer langes Regal füllen würden. 154 Terabyte sei zudem die 62-fache Kapazität einer Bandspeicherkassette im Industriestandard Linear Tape-Open der sechsten Generation, schreibt IBM in einer Mitteilung.
Magnetband ist eine der ältesten Speicherarten. Den neuen Rekord haben die Forscher unter anderem mit einer verbesserten Schreibkopftechnologie und einer verfeinerten Steuertechnik erzielt. Laut IBM ist Magnetband vor allem für Daten geeignet, die nicht häufig oder schnell abgerufen werden müssen, also etwa Archive oder Backups.
"Bandspeicher sind wie geschaffen für Big Data. Die Technologie bietet eine hohe Speicherkapazität mit geringem Platzverbrauch, sie ist zudem über Jahrzehnte hinweg zuverlässig", zitiert IBM Evangelos Eleftheriou, der in Rüschlikon forscht. "Ausserdem verbrauchen Bandspeicherkassetten keine Energie, wenn sie nicht in Betrieb sind – all dies für weniger als 2 Rappen pro Gigabyte."
Cowboys ersetzen Römer beim Wagenrennen
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
31 neue KI-PCs, 1 physische Schutzlösung und 2 quantensichere Drucker-Serien
Klarheit zeigt Wirkung: Wie SRF seine Organisation ausgerichtet hat und weiterdenkt
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
FHNW eröffnet neues Security Lab
Schweizer Firmen forcieren KI-Projekte trotz Sicherheitsrisiken
ICT-Berufsbildung Schweiz erhält neue Co-Vizepräsidentin