Banken-IT: Raiffeisen beendet Kooperation mit Vontobel
2017 will Raiffeisen ihr bisheriges Frontsystem ablösen und die Wertschriftenabwicklung auf eine neue Avaloq-basierende Bankensoftware migrieren. Damit kündigt die Bank ihren bisherigen Kooperationsvertrag mit Vontobel.
Die Raiffeisen-Gruppe zieht einen Schlussstrich unter ihre Kooperation mit der Bank Vontobel. Sie kündigt den Kooperationsvertrag ordentlich auf Mitte 2017 und gründet im Gegenzug mit dem Bankensoftware-Hersteller Avaloq ein gemeinsames Technologieunternehmen, an dem Raiffeisen die Mehrheit besitzt. 2017 werde Raiffeisen ihr bisheriges Frontsystem ablösen und die Wertschriftenabwicklung auf eine neue Avaloq-basierende Bankensoftware migrieren, teilte die Genossenschaftsbank heute Freitag mit.
Dem Entscheid geht eine Meinungsverschiedenheit zwischen Raiffeisen und Vontobel voraus: Wegen unterschiedlicher Auffassungen darüber, ob die Raiffeisen-Tochter Notenstein unter den bestehenden Kooperationsvertrag fällt, hatte Vontobel im November 2012 Raiffeisen vor Schiedsgericht eingeklagt. Vontobel ist seit 2004 für die Anlageprodukte und die Wertschriftenabwicklung und -verwaltung von Raiffeisen verantwortlich.
Die Kündigung des Vertrages erfolge unabhängig vom Ausgang des laufenden Schiedsgerichtsverfahrens, so Raiffeisen weiter. Ein Urteil in dieser Sache werde Ende des Jahres erwartet. Gleichzeitig mit der Kündigung gibt Raiffeisen-Finanzchef Marcel Zoller seinen Austritt aus dem Verwaltungsrat von Vontobel bekannt.
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen