Docker soll bald Windows Server unterstützen
Microsoft ist eine Partnerschaft mit dem Open-Source-Projekt Docker eingegangen. Das Virtualisierungstool soll bald auch auf Windows Server lauffähig sein.
Kaum ein Open-Source-Tool hat 2014 für mehr Aufsehen gesorgt als die Virtualisierungstechnologie Docker. Für das junge Projekt, an dem sich über 600 Entwickler beteiligen, gibt es bereits eine eigene Linux-Distribution. Docker ging zudem eine Partnerschaft mit VMware ein und akquirierte 15 Millionen US-Dollar Kapital. Auch Microsoft befasst sich mit Docker. Ende August machte der Konzern das von Google entwickelte Docker-Verwaltungswerkzeug Kubernetes in seiner Azure-Cloud lauffähig. Mit dem Azure Kubernetes Visualizer veröffentlichte Microsoft dafür auch gleich noch eine Webanwendung.
Nun geht Microsoft noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen ist mit Docker eine Partnerschaft eingegangen mit dem Ziel, die Virtualisierungstechnologie auf Windows-Server zu bringen. Da Docker bisher nur auf Linux lief und eng mit dem Betriebssystem verbunden war, wird Microsoft für dieses Vorhaben Technologien wie Cgroups neu für Windows entwickeln müssen. Auch das Docker-Projekt wird extra Anpassungen vornehmen. Microsoft und Docker wollen zudem das Orchestration API ausbauen. Auch ein Zugriff auf den Docker-Hub soll auf Windows-Servern möglich werden.
Die nächste Version von Windows Server - mit Docker-Unterstützung - wird Mitte 2015 erwartet.
Agora Secureware erweitert Verwaltungsrat
State of Cloud Security Report 2025: Wenn 25 Minuten über den Erfolg entscheiden
Telefonbetrüger missbrauchen Nummer des Luzerner Darmkrebsvorsorgeprogramms
Anthropic lanciert Büro-Assistenten in einer Vorschau-Version
Zeitlupe enthüllt die internen Geheimnisse des Virtual Boys
Trend Micro schliesst kritische Sicherheitslücken
Kanton Luzern führt webbasierte Steuererklärung ein
Stadt Bern verabschiedet neue Digitalstrategie
Update: OpenAI testet Werbeanzeigen in ChatGPT