Facebooks Organspendeaktion zeigt Wirkung
Auf Facebook können User seit Anfang November angeben, ob sie sich als potenzielle Organspender sehen. Seither wurden rund 14'000 Spenderausweise bestellt.
Seit Anfang November können User auf Facebook in ihrem Profil ihren Willen zur Organspende bekanntgeben. Diese Aktion zeigt nun erste Auswirkungen: In den zwei Wochen seit der Einführung der entsprechenden Funktion auf der Social-Media-Plattform seien bei der Stiftung Swisstransplant rund 14'000 Organspenderkarten bestellt worden, während normalerweise in dieser Zeitspanne nur etwa 2'000 Anfragen gestellt würden.
Diese Zahlen bestätigte Swisstransplant-Sprecherin Susanne Hess in einer Meldung der sda, die sich auf Radio Zürisee beruft. Offen sei jedoch, ob die Ausweise auch tatsächlich ausgefüllt würden und ob sich ihre Besitzer für oder gegen die Organspende äusserten.
Facebook-User in der Schweiz können seit dem 1. November 2012 in ihrem Profil festhalten, ob sie potenzielle Organspender sind – in den USA und Grossbritannien ist diese Option seit Mai dieses Jahres verfügbar. Die neue Funktion leitet auch direkt per Link auf die Website von Swisstransplant, wo Organspendekarten bestellt werden können. Der Eintrag auf Facebook zählt allerdings nicht als offizielle Willensäusserung und ersetzt damit nicht die bisherigen Spenderkarten.
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