Update: Kanton Zürich vereinfacht Bestellprozess im "Geodatenshop"
Seit 2022 betreibt der Kanton Zürich einen "Geodatenshop". Damit können raumbezogene Daten einfacher abgerufen und bestellt werden. Mit der neuesten Überarbeitung klappen viele Bestellungen auch ohne Login.
Update vom 05.02.2026: Der Kanton Zürich hat seinen "Geodatenshop" überarbeitet. Die neue Version warte mit einem optimierten und intuitiver bedienbaren Layout auf - "damit Sie sich schneller zurechtfinden", wie der Kanton schreibt. Ferner gibt es bei der Produktsuche jetzt eine Filterfunktion. Zudem wird bei einigen OGD-(Open Government Data)-Produkten in einer Vorschau angezeigt, ob für das ausgewählte Gebiet überhaupt Daten vorhanden sind. So lasse sich die Bestellung leerer Datensätze vermeiden, schreibt die Verwaltung.
Im aktualisierten Shop lassen sich ferner mehrere Datensätze gleichzeitig bestellen. Für Vektorprodukte gibt es schliesslich keine Grössenbeschränkung mehr. Dagegen bleibt diese Beschränkung für Rasterprodukte bestehen.
Die Neuerung, die der Kanton Zürich besonders hervorhebt, betrifft den Bestellprozess von OGD-Daten. Diese lassen sich neu nämlich ohne Login anfordern. Die bislang nötige Registrierung entfalle, und damit "lassen sich die Daten schnell und ohne Hürden beziehen", wie der Kanton schreibt.
Originalmeldung vom 29.03.2022:
Kanton Zürich vereinfacht den Bezug von Geodaten
Der Kanton Zürich lanciert einen Shop für Geodaten. In einer Pressemitteilung gibt das "Amt für Raumentwicklung – Geoinformation" bekannt, dass damit die Bestellung und Zugänglichkeit raumbezogener Daten im Kanton vereinfacht wird. Innerhalb des Onlineshops können Geodatensätze zentral an einem Ort eingesehen und kostenlos bezogen werden. Damit ersetzt das Amt den bisherigen manuellen Bestellprozess.
Der Grundstein für diese Neuerungen sei bereits 2018 gelegt worden, denn seitdem sind viele kantonale Geodatensätze online verfügbar. Nun seien auch nicht offene Daten respektive Daten mit Nutzungseinschränkungen kostenlos zugänglich. Bisher sei es nötig gewesen, diese Daten manuell aufzubereiten. Das erübrige sich im neuen Bestellprozess.
Weiter heisst es, dass die bisherige Datenbank mehr als 500 Produkte aus dem Geografischen Informationssystem (GIS-ZH) umfasst. Dazu gehören laut Mitteilung Daten zu Bauten, Luft und Klima, Flora und Fauna, Land- und Bodennutzung, Lärm und Raumplanung sowie Schutzgebiete.
Zudem soll der Geodatenshop später auch zentralen Zugang zu Gebäude- und Grundstücksdaten der Plattform "ObjektwesenZH" bieten. Dabei handelt es sich um Daten der Quellsysteme der Gebäudeversicherung, des Grundbuches (nur Eigentümerdaten) und des eidgenössischen Gebäude- und Wohnregisters, heisst es weiter.
Automatisierter Bestellprozess
In der Mitteilung heisst es weiter, dass Nutzerinnen und Nutzer die jeweiligen Kartenausschnitte präzise definieren und den Bestellprozess dann in der Regel ohne Medienbrüche starten können. Damit soll die Abgabe künftig beschleunigt werden.
Bei nicht offenen Daten sei es weiterhin nötig, den Nutzungsbedingungen zuzustimmen. Unter Umständen sei zudem ein Freigabeprozess durch die datenverantwortliche Person erfoderlich. Beide Prozesse seien automatisiert.
Eine weitere Neuerung ist, dass Datensätze automatisch wiederkehrend bezogen werden können. Damit können Bestellende regelmässig die neuesten Daten erhalten. Auch können Nutzerinnen und Nutzer künftig nachschauen, in welchem Stadium der Bestellprozess gerade ist.
Übrigens will der Kanton Jura Betreibungsauszüge in die Blockchain bringen. Welche Vorteile das für Bürgerinnen und Bürger hat, können Sie hier nachlesen.
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