HP beherrscht den rückläufigen Druckermarkt
Das weltweite Druckvolumen hat 2011 leicht abgenommen, verglichen mit dem Vorjahr. Insgesamt 3,09 Billionen Seiten wurden letztes Jahr ausgedruckt, sagt IDC.
Das weltweite Druckvolumen hat letztes Jahr leicht abgenommen. Wie das Marktforschungsinstitut IDC meldet, wurden im Jahr 2011 3,09 Billionen Seiten über digitale Kopiergeräte gedruckt. Das ist ein Rückgang um ein Prozent im Vergleich zu den 3,12 Billionen gedruckten Seiten vom Vorjahr.
Verteilt auf einzelne Regionen hat das Druckvolumen in Entwicklungsregionen wie Lateinamerika im Vergleich zu 2010 um 7,5 Prozent zugenommen. In entwickelten Regionen wie Europa oder Nordamerika hingegen habe sich das Druckvolumen insgesamt um fünf Prozent reduziert.
MFPs im Trend
Die Kombination mehrerer Industrietrends sei für diesen Rückgang verantwortlich. Die schwache Wirtschaftslage, Managed Print Services, die Umweltbewegung und verbesserte Dokumentenprozesse hätten dazu geführt, dass weniger gedruckt wurde.
Verteilt auf Gerätetypen hätten Multifunktionsgeräte (MFPs) im Gegensatz zu Druckern im herkömmlichen Sinn sowohl an Marktanteil als auch am Druckvolumen zugenommen. Bei den Laserdruckern seien MFPs weniger verbreitet als herkömmliche Drucker, dafür würde mit Laser-MFPs mehr gedruckt – insgesamt 1,1 Billionen Seiten Druckaufträge von Laser-MFPs im vergangenen Jahr.
Laserdrucker holen auf
Bei den Tintenstrahldruckern sind MFPs sowohl in verkauften Stückzahlen als auch in Druckaufträgen führend im Vergleich mit herkömmlichen Tintenstrahldruckern. Farb-Laserdrucker konnten weltweit stark zulegen. Die Druckaufträge von Farb-Laserdruckern nahmen im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent zu. Das Verhältnis von Laser- zu Tintenstrahldruckern liegt bei 36,4 Prozent zu 63,6 Prozent, wobei Laserdrucker um 0,8 Prozent zulegen konnten.
HP bleibt die Nummer eins unter den Druckerherstellern. Auf den weiteren Plätzen folgen Canon und Xerox.
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