Schweizer Tablet-Markt knackt Millionen-Marke
Weltweit und auch in der Schweiz soll die Nachfrage nach Tablets massiv zunehmen. Verstärkt wird der Trend durch zahlreiche neue Geräte und sinkende Preise. Apples Dominanz im Tablet-Markt ist gebrochen.
Der Tablet-Boom geht ungebrochen weiter. Marktforscher Displaysearch erwartet für das laufende Jahr eine Zunahme der Auslieferungen um ein knappes Drittel auf 255 Millionen Geräte. Das wären 60 Prozent der gesamten mobilen PC-Produktion. Zum Vergleich: die Analysten von Displaysearch rechnen für das laufende Jahr mit 160 Millionen produzierten Notebook-PCs. 2017 sollen es dann schon 534 Millionen Tablets sein.
Tiefpreis-Tablets für China
Da jedoch immer mehr (chinesische) Hersteller auf den Tablet-Zug aufspringen würden, reduzierten die Hersteller ihre kurzfristigen Produktionsziele. Deshalb senkt Displaysearch den Ausblick für die Tablet-Auslieferungen um jährlich 9 Prozent bis 2017 und erwartet tiefere Preise.
In China und den asiatischen Märkten soll fast die Hälfte aller Tablets im Jahr 2017 weniger als 100 US-Dollar kosten. Dementsprechend steigt dort auch die Nachfrage nach Tablet-PCs. Bis in zwei Jahren soll beinahe die Hälfte der gesamten Tablet-Produktion in den asiatisch-pazifischen Markt gelangen. Richard Shim, Senior Analyst bei Displaysearch, erklärt: "Tiefpreis-Tablets sind überzeugende Alternativen für Kunden in diesen Regionen im Vergleich zum teuren Standard-Notebook."
Schweizer wollen Tablets
Auch in der Schweiz boomt der Tablet-Markt. Gemäss GfK Switzerland haben sich die Verkäufe in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. 2013 sollen mehr als eine Million Tablets abgesetzt werden. Schon in jedem fünften Schweizer Haushalt würden mindestens zwei Tablets genutzt.
Der Boom wird auch hierzulande verstärkt durch sinkende Durchschnittspreise, da der Trend zu kleineren Bildschirme gehe. So sind im vergangenen Jahr noch praktisch alle Tablets grösser als 8 Zoll gewesen. 2013 soll das Segment der 6- bis 8-Zoll-Tablets bereits 40 Prozent aller verkauften Tablets ausmachen.
Fotos und Facebook
Einen grossen Anteil am sinkenden Durchschnittspreis hätten auch Phablets, eine Mischung aus Smartphone und Tablet. Da alle grossen CE-Hersteller mittlerweile auf Tablets setzen würden, sei Apples Dominanz mit dem iPad gebrochen. Spannend dürfte sein, wie sich Apples neues iPad Air am Markt behauptet. GfK Switzerland erwartet jedenfalls eine Reihe neuer Geräte und weiter sinkende Durchschnittspreise.
GfK Switzerland hat auch das Nutzungsverhalten der Schweizer mit ihrem Tablet untersucht. So nehme mehr als jeder zweite Schweizer beim Fernsehen das Tablet zur Hand. Bei jüngeren seien es sogar mehr als zwei Drittel. Junge Schweizer surften auf Youtube und sozialen Medien wie Facebook, während bei den älteren Nutzern das Betrachten von Fotos beliebt sei.
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