G Data lanciert verschlüsselte Messaging-App
Der deutsche Sicherheitsanbieter G Data hat eine Android-Chat-App entwickelt. SMS- und Chat-Nachrichten sowie Datenaustausch verschickt sie mehrfach verschlüsselt.
G Data hat anlässlich seines 30-jährigen Firmenjubiläums eine kostenlose Messaging-App entwickelt. Secure Chat heisst sie und ist vorerst nur für Android-Geräte verfügbar, wie G Data mitteilt. Angekündigt und erstmals gezeigt hatte G Data die App am diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona.
Die App verschlüsselt SMS- und Chat-Nachrichten sowie verschickt Bilddateien mit dem Axolotl-Protokoll. Dieses gelte durch sein Elliptisches-Kurven-Kryptografie-Verfahren als unknackbar, schreibt G Data.
Die App verfügt ausserdem über einen Selbstzerstörungs-Timer. Mit diesem könne der Anwender festlegen, wann Fotos oder Nachrichten auf dem Gerät des Empfängers gelöscht werden.
iOS-Version geplant
Anwendern mit einer gültigen Lizenz von G Datas Internet Security für Android bietet Secure Chat ausserdem einen Phishing-Filter für URLs in Chat-Nachrichten, einen Filter für eingehende und ausgehende Nachrichten sowie eine Versteckfunktion von SMS ausgewählter Kontakte.
Damit die Verschlüsselung funktioniert, müssen sowohl Absender als auch Empfänger die App auf ihrem Gerät installiert haben. Einzig SMS können über die App an Empfänger ohne Secure Chat versandt werden. Sie sind dann allerdings unverschlüsselt, wie G-Data-Pressesprecher Christian Lueg auf Anfrage mitteilt.
Die App selbst ist kostenlos über den Google Play Store erhältlich. Eine iOS-Version ist in Planung. Einen Erscheinungstermin konnte Lueg jedoch noch nicht nennen.
Steigende Preise bremsen den PC-Markt
Genf verabschiedet Strategie für digitale Souveränität
Cloud Security braucht Sichtbarkeit über Identitäten, Daten und DNS
Die Ausschreibung für Best of Swiss Apps 2026 ist eröffnet
Psychiatrische Dienste Aargau werden Opfer eines Phishing-Angriffs
Walkthrough durch die Dating-Questreihe
Wie KI die Finanzwelt transformieren kann
Cyberangriffe lassen sich nicht mehr vollständig verhindern
Mobilezone verliert seinen COO an die Post