HPE zeigt neue hybride Infrastruktur
Hewlett Packard Enterprise hat eine Plattform angekündigt, die auf traditionelle und cloud-basierte Anwendungen abgestimmt ist: HPE Synergy. Verfügbar ab dem zweiten Quartal 2016.
Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat auf seiner Kundenmesse Discover in London die hybride Plattform HPE Synergy angekündigt. Auf der Plattform sollen traditionelle sowie Cloud-Anwendungen laufen.
Synergy fällt unter HPEs ebenfalls in London angekündigte Composable Infrastructure. Physisch betrachtet bringt Synergy Rechenleistung, Storage und Netzwerk zusammen. Über ein zentrales Interface, angetrieben von HPE Oneview, könne das System die physischen Ressourcen mit den virtuellen aus der Cloud zusammenbringen. Für jede Konfiguration, für jede Anwendung.
Wie HPE mitteilt, verringert ein solches System die Überversorgung um 60 Prozent. Was wichtig sei, denn laut dem von HPE in der Mitteilung zitierten Natural Ressources Defence Council liegt die durchschnittliche Überversorgungsrate von IT-Umgebungen zwischen 82 und 88 Prozent.
Verfügbar ab 2016 via HPE direkt oder über den Fachhandel
Mit HPE Synergy liessen sich deshalb die Investitionskosten deutlich nach unten schrauben. Kunden könnten mit 17 bis 30 Prozent niedrigeren Kosten rechnen.
HPE holte für Synergy fleissig Partner an Bord. Das System hat eine vereinheitliche API, die von Unternehmen wie Arista, Capgemini, Chef, Docker, Microsoft, Nvidia und VMware unterstützt wird.
HPE will das System direkt und über seine Channel-Partner rund um den Globus ab dem zweiten Quartal 2016 anbieten. Die Preise will der Hersteller zum Launch-Termin bekanntgeben.
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