Sony packt 185 Terabyte auf eine Rolle
Den Entwicklern von Sony konnten die Speicherkapazität von Magnetbändern erheblich steigern. Das Backup von Daten soll damit erleichtert werden. Sony arbeitet aber noch an der Marktreife des Produkts.
Forschern von Sony ist es gelungen, das Speichervermögen von Magnetbändern erheblich zu steigern. Ihnen gelang es eine Speicherdichte von 148 Gigabit pro Quadrat-Zoll zu erreichen. Damit wird die momentan übliche Dichte um das 74-fache überboten, verkündete Sony. Auf einer handelsüblichen Speicherrolle könnten daher zukünftig bis zu 185 Terrabyte Daten gespeichert werden, im Vergleich zu bisher üblichen 2,5 Terrabyte. Auf der aktuell in Dresden stattfindenden Intermag Europe 2014 soll die Innovation der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Der Durchbruch gelang den Forschern durch eine Glättung der Underlayer des Magnetstreifens, auf dem die Ladungen sitzen. Somit sind die Ladungen neu einheitlich orientiert und nicht wie bisher durch Unebenheiten verschieden ausgerichtet, sagt Sony. Die Ladungsgrösse konnte daher auf 7,7 Nanometer verkleinert werden.
Durch die gestiegene Datenmengen in Cloud-Anwendungen ist der Bedarf nach kompakten Backup-Speichern sehr hoch und mit der neuen Technologie könnte hier Abhilfe geschaffen werden. Sony arbeitet noch an der Marktreife des Produkts und stellt zugleich weitere Verbesserungen in Aussicht.
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