Bundesrat hält an ISDN-Abschaltung fest
Der Bundesrat hat einen Bericht zu den Kosten für die Umstellung auf IP-Telefonie veröffentlicht. Da viele Alarmsysteme und Lifte an analogen Netzen angeschlossen sind, rechnete der Ständerat mit unerwartet hohen Kosten.
Der Bundesrat hat ein Postulat zur Umstellung von der analogen zur digitalen Telefonie beantwortet. Ständerat Joachim Eder verlangte, dass der Bundesrat mögliche Kosten für Hauseigentümer und öffentliche Einrichtungen prüfe.
Grund für Eders Postulat: Alarmsysteme und Lifttelefone nutzen heute oft noch das analoge Telefonnetz. Eine Umstellung auf digitale IP-Technologie wäre mit Kosten verbunden. Der Bundesrat sollte ausserdem evaluieren, ob man das Ende des Analogen Telefonanschlusses verzögern könne.
Alarmanlagen und Lifttelefone gehören nicht zur Grundversorgung
Im Bericht des Bundesrats steht nun, dass für Lifttelefone und Alarmsysteme Lösungen existieren. Die funktionieren gemäss des Berichts in digitalen Netzen. Der Bundesrat hält die nötigen Investitionen im Anbetracht der Langfristigkeit für tragbar.
Zudem würden Alarmanlagen und Lifttelefone nicht zur Grundversorgung gehören. Ein verlängerter Betrieb des analogen Netzes sei daher nicht gerechtfertigt.
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