Digitale Dinosaurier sind weit verbreitet
Die Hochschule für Wirtschaft Zürich hat zum dritten Mal die Studie "Digital Switzerland" durchgeführt. Dafür wurden 1294 Unternehmen - die meisten davon sehr kleine Firmen - online zu ihrem Digitalisierungsgrad befragt. Das Fazit der HWZ: 87 Prozent der Firmen gehören zu den digitalen Dinosauriern.
Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat in Kooperation mit localsearch.ch zum dritten Mal die Studie "Digital Switzerland" durchgeführt. Von Oktober bis November 2017 hat die HWZ dafür 1294 Unternehmen online befragt. 58 Prozent davon waren allerdings sehr kleine Firmen mit ein bis drei Mitarbeitern, wie die HWZ auf Anfrage erläutert. Lediglich acht Prozent der Befragten sind in Firmen mit über 100 Mitarbeitern tätig. Branchen waren praktisch alle vertreten.
Um die Digitalisierung umzusetzen, fehlen den Firmen laut der Umfrage vor allem die finanziellen Mittel. Aber auch fehlendes Fachwissen und fehlende technische Ausstattung mache zu schaffen. Weiter herrsche eine gesetzliche Unsicherheit, und eine Veränderungskultur fehle.

Source: HWZ

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Die wichtigsten digitalen Technologien seien Digital Security, Social Media und Digitales Marketing. Wenig Bedeutung schreiben die befragten Firmen Augmented und Virtual Reality und dem 3D-Druck zu.

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Die wichtigsten Ziele der Digitalisierung liegen in der erhöhten Kundenbindung und der grösseren Reichweite, um Neukunden zu gewinnen.
Trotzdem reagieren nur 35 Prozent der Unternehmen aktiv auf Online-Bewertungen von Kunden, und lediglich 18 Prozent fordern ihre Kunden dazu auf, ihr Unternehmen zu bewerten.

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Die HWZ bezeichnet denn auch 87 Prozent der Firmen als digitale Dinosaurier - wegen tiefem Kundenerlebnis und niedriger operationaler Digitalisierung.
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