Intel präsentiert seine smarte Brille Vaunt
Intel hat eine eigene Datenbrille gezeigt. Vaunt soll sich äusserlich kaum von einer herkömmlichen Brille unterscheiden. Das Gerät projiiziert sein Bild per Laser direkt auf die Netzhaut - angeblich unsichtbar für die Umwelt.
2014 hat Intel ein Forschungsprojekt mit dem Brillenhersteller Luxottica angekündigt. Es soll eine Alternative zu "Google Glass" sein. Während es um Googles Datenbrille mittlerweile still geworden ist, setzte Intel einem Reporter des Onlinemagazins "The Verge" einen ersten Prototyp namens "Vaunt" auf die Nase.
Wie dem Bericht von "The Verge" zu entnehmen ist, unterscheidet sich Intels IT-Brille von der Konkurrenz darin, dass sie nicht als solche zu erkennen ist. Die Technik stecke im Gestell der Brille, das sich von üblichen Sehhilfen nur bei genauem Hinsehen unterscheide. Mit einem Gewicht von weniger als 50 Gramm sei Vaunt ausserdem für den Träger nicht unangenehm schwer.
Auch bei der Darstellung von Informationen gehe Intel neue Wege. Vaunt projiziert das Bild laut Bericht mit einem schwachen Laser auf die Netzhaut des Trägers. Dies habe auch den Effekt, dass Aussenstehende - im Unterschied zu Google Glass - keinen Hinweis auf die Datenbrille bekämen. Das monochrome Bild sei nur für den Nutzer sichtbar. An Sensoren seien ausserdem ein Accelerometer für Kopfbewegungen und ein Kompass an Bord. Die Daten erhalte Vaunt von einem Android- oder iOS-Smartphone.
Intel wolle im Verlauf des Jahres Prototypen sowie eine Entwicklungsumgebung zugänglich machen, heisst es weiter. Auch eine App sei in Planung.
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