Die Hochschule Luzern wird zur Blockchain-Beraterin
Die Europäische Union hat die Hochschule Luzern in ihren Forschungsverbund „EU Blockchain Observatory and Forum“ aufgenommen. Die Aufgabe der HSLU: Sie soll EU-Politiker in Sachen Blockchain beraten.
Die Hochschule Luzern (HSLU) gibt der Europäischen Union neu Rat in Sachen Blockchain. Die HSLU sei die einzige Schweizer Institution, die sich am neu gegründeten Forschungsverbund "EU Blockchain Observatory and Forum" beteilige, schreibt die Hochschule in einer Mitteilung.
Das Departement Informatik der HSLU soll EU-Politikern gemeinsam mit anderen Experten beratend zur Seite stehen. "Unsere Aufgabe ist, der Politik jene Informationen über Blockchain zu liefern, die sie benötigt, um fundierte Entscheidungen treffen zu können", schreibt Alexander Denzler, Leiter des Projektteams an der Hochschule Luzern, in der Mitteilung.
Die Politiker hätten eine heikle Situation zu meistern, heisst es weiter. "Sie müssen gesetzliche Rahmenbedingungen für eine Technologie schaffen, die sehr komplex ist und die sie als Laien bisher schlecht verstehen", so Denzler. Der Forschungsverbund soll einen Austausch zwischen Technologie, Forschung und Politik ermöglichen.
Die EU-Kommission habe den Blockchain-Forschungsverbund Anfang Februar 2018 ins Leben gerufen. Er sei mit 1,5 Millionen Euro dotiert und Teil des Forschungsprogramms Horizon 2020. Neben der HSLU wirken am Projekt folgende Hochschulen mit: das Imperial College London, das Knowledge Media Institute at Open University und die University of. Als Industriepartner sei die US-Softwarefirma Consensys vertreten.
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