Manor setzt bei neuer Filiale auf Start-ups und digitale Technologie
Die Warenhauskette Manor hat in Bern eine neue Filiale eröffnet. In der Niederlassung will Manor neue Konzepte testen. Zum Beispiel mit Tablets ausgestattete Verkäufer und die Zusammenarbeit mit zwei Start-ups.
Fünf Monate nach Ankündigung und grossen Renovierungsarbeiten eröffnete Manor am 25. April einen neuen Einkaufskomplex in der Berner Altstadt. Die rund 4500 Quadratmeter grosse Filiale ist die erste in der Bundesstadt. Abgesehen vom klassischen Sortiment auf sechs Etagen nimmt die digitale Technik einen wichtigen Platz ein. Die Vertriebsmitarbeiter sind mit Tablets ausgestattet, um Kunden auf das Online-Sortiment aufmerksam zu machen, aber auch um das Fehlen bestimmter Produktlinien in den Filialen auszugleichen. Mit dem "Click & Collect"-Service, der in allen Schweizer Filialen erhältlich ist, lassen sich laut Manor online bestellte Artikel direkt im Laden abholen, anprobieren und auch wieder zurücksenden.
Ausserdem schloss Manor eine Partnerschaft mit dem französischen Start-up Atelier Amelot de Paris, um einen personalisierten Druckservice für Kleidung und Taschen anzubieten. Der Kunde hat die Möglichkeit, vor Ort via Tablet individuelle Motive auszuwählen und diese auf T-Shirts und Taschen drucken zu lassen. Motive können sowohl auf im Geschäft gekaufte Produkte wie auch auf von Kunden mitgebrachte Artikel gedruckt werden. Manor ist weiter eine Kooperation mit dem Zürcher Start-up Annanow eingegangen, das Auslieferungen in unter einer Stunde an Haushalte und andere Standorte anbietet. Bei Erfolg könnte dieses Pilotprojekt auf die ganze Schweiz ausgedehnt werden.
Manor soll in den letzten Jahren immer weniger Gewinne aufgrund der wachsenden Onlinekonkurrenz vor allem aus China erzielt haben. Mehr zum Thema lesen Sie im Beitrag "Manor kämpft gegen Onlinekonkurrenz".
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