Apple ersetzt lieber, anstatt zu reparieren
Die neuen Airpods Pro von Apple lassen sich nicht reparieren. Zu diesem Schluss kommt der Blog iFixit. Auch Apple selbst repariert nicht, sondern ersetzt defekte Kopfhörer.
Kürzlich sind die neuen Airpods Pro von Apple erschienen. Erstmals werden bei den Kopfhörern austauschbare Silikon-Tips mitgeliefert, die laut Hersteller einfach gewechselt werden können. Dazu kommt eine aktive Geräuschunterdrückung, die über ein aussen angebrachtes Mikrofon reguliert wird. Wenn aber etwas mit den Hightech-Stöpseln nicht stimmt, können sie nicht repariert werden. Das hat der Reparatur-Blog iFixit bei einem Teardown festgestellt. iFixit hat die Geräte auf ihre Reparierbarkeit überprüft, und nahm sie (umständlich und irreparabel) auseinander. Das System-in-Package-Design ermöglicht es nicht anders. Folgende Gründe verhindern laut iFixit eine Reparatur:
• Sehr viele verklebte Komponenten sowohl im Innern der Pods wie auch im Ladecase
• Ein allgemeiner Mangel an Apple-kompatiblen Ersatzteilen (darunter auch die Silikon-Tips. Wegen der speziellen Passform sind handelsübliche Tips nicht verwendbar. Neue kosten rund 4 US-Dollar)
• Einmal zerlegt ist das erneute Zusammensetzen der In-Ear-Kofphörer so gut wie unmöglich.
Auch Apple selbst ersetzt nur. Falls kaputte Pods eingeschickt werden, gibt es neue. Jedenfalls, wenn die Garantie noch gültig ist. Sonst können einzelne Airpods Pro für 99 Dollar nachbestellt werden. Positiv sei allerdings, dass man "einen Teil" der verwendeten Materialien recyceln könne. Laut iFixit sind Reparaturen "unpraktisch wie auch unwirtschaftlich". Das Fazit lautet: "Semi-reparierbar" (also nur mit Schäden / Zerstörung) und ein Reparierbarkeits-Index von 0/10.
Was die Airpods laut Hersteller auf Lager haben, können Sie hier nachlesen.
Die Schweizer Webbranche zwischen KI und Regulierung
Ein Mülleimer - das wohl beste Requisit in Star Wars
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI
Investitionen in Quantencomputing gehen durch die Decke
Familiennotfall-Betrüger melden sich über iMessage
Update: Schweizer Zentrum für digitale Souveränität startet mit 31 Mitstreitern
Wie Cisco Quantencomputer miteinander verbinden will
Mehr Daten, mehr KI – und trotzdem keine besseren Entscheidungen?
Einladung zum Webinar: So vereinen Schweizer Rechenzentren KI und Nachhaltigkeit