Viertes Quartal 2019

Starke Geschäfte mit Desktop-PCs kurbeln EMEA-Markt an

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von Coen Kaat

Der EMEA-PC-Markt ist im vierten Quartal 2019 wieder gewachsen. Grund dafür war eine starke Nachfrage von Unternehmenskunden aufgrund des Windows-Refresh-Cycles.

(Source: sorbetto / iStock.com)
(Source: sorbetto / iStock.com)

Der PC-Markt in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) ist im vierten Quartal 2019 um 5,7 Prozent gewachsen gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr. Die Anzahl ausgelieferter Einheiten kletterte auf 20 Millionen.

Grund für das positive Ergebnis waren die Unternehmenskunden. Hier war die Nachfrage aufgrund des Windows- Refresh-Cycles sehr hoch, wie Marktforscher IDC mitteilt. Die anhaltend schwächelnde Nachfrage im Consumer-Bereich wurde im vierten Quartal 2019 etwas abgefedert durch den Bedarf nach mobilen Geräten in ansprechenden Formfaktoren.

Desktop-Geräte legen stärker zu als Notebooks

Der westeuropäische PC-Markt – dazu zählt IDC auch die Schweiz – wuchs knapp etwas weniger stark. Hier lag der Anstieg bei 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein ausserordentliches Ergebnis im kommerziellen Bereich machte den Rückgang von 5,9 Prozent im Consumer-Sektor wieder wett.

Im Geschäftskundenmarkt legten Desktop-Geräte knapp etwas mehr zu als Notebooks – mit einem Wachstum von 14,1 beziehungsweise 14,0 Prozent. Im Consumer-Segment bleibt die Nachfrage jedoch schwach und beschränkt sich auf Nischen wie etwa Gaming.

Auch Swico, der Wirtschaftsverbands der Schweizer ICT- und Online-Branche, hatte erfreuliche Zahlen zu verkünden. Der PC-Markt – sowie die ganze Schweizer ICT-Wirtschaft – wurden 2019 von der Cloud und Windows 10 zu Höchstleistungen angekurbelt, wie Sie hier nachlesen können.

Drei Firmen kontrollieren zwei Drittel des Markts

Der EMEA-Markt zeigte im vierten Quartal weitere Anzeichen einer Konsolidierung, wie IDC mitteilt. Der Marktanteil der drei grössten Anbieter – HP Inc., Lenovo und Dell – wuchs im vergangenen Jahr um 2,2 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent.

HP führt den Markt mit einem Anteil von 28,3 Prozent an. Im Vergleich zum Vorjahr legte HPs Markanteil nur unwesentlich zu. Die Anzahl ausgelieferter HP-Geräte stieg jedoch um rekordverdächtige 7,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2018.

An zweiter Stelle folgt Lenovo mit einem Marktanteil von 25,5 Prozent. Dell, auf Platz 3, kontrolliert noch 13,8 Prozent des EMEA-PC-Markts. Darauf folgen Acer mit 7,6 und Asus mit 7,1 Prozent.

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