Jetzt macht Infomaniak auf Google Drive
Infomaniak schickt seinen Cloud-Speicher "Kdrive", in den Regelbetrieb. Das Unternehmen verspricht, die Daten verschlüsselt und ausschliesslich in der Schweiz zu speichern. Man sei günstiger als Konkurrenten wie "Google Drive", und mit wenigen Klicks könne man von dort umziehen.
Infomaniak steigt ins Geschäft mit Cloud-Speichern ein. Wie der Hostingprovider mitteilt, hat "Kdrive" die Testphase beendet und kann ab jetzt von jedermann abonniert werden.
"Kdrive" ist eine Alternative zu bekannten Produkten wie "Onedrive", "Dropbox" und "Google Drive". Wie Infomaniak schreibt, soll sich ihr neues Produkt in mehreren Punkten von der mehrheitlich US-amerikanischen Konkurrenz unterscheiden: So werde die Speicherlösung "mit eigenen Technologien entwickelt und ausschliesslich in der Schweiz gehostet". Zudem werden die Daten verschlüsselt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Infomaniak verspricht auch, keine Nutzerdaten auszuwerten oder weiterzuverkaufen.
2 Terabyte für knapp 6 Franken
Auf Windows-, MacOS- und Linux-Computern könne "Kdrive" direkt in die jeweiligen Dateidienste integriert werden. Auch Apps für Android und iOS gibt es bereits. Zudem steht eine Web-Oberfläche zur Verfügung. Dank eingebundener "Onlyoffice"-Umgebung lassen sich viele Dokumente gleich im Browser bearbeiten. Wird ein Dokument irrtümlich verändert, sollen sich ältere Versionen wiederherstellen lassen.
"Kdrive" lässt sich einen Monat lang gratis testen, heisst es weiter. Danach stehen verschiedene Abos für Privatpersonen und Unternehmen zur Verfügung. Eine Privatperson erhält für monatlich 5.95 Franken ein Speicherkontingent von 2 Terabyte. Das sei günstiger als "Dropbox" oder "Google Drive", schreibt das Westschweizer Unternehmen. Wer seine Daten von Konkurrenzdiensten umziehen möchte, für den stehen einfache Migrationslösungen bereit.
Bund lanciert KI-freundliches Statistikportal
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft