Drei Standorte, 100 Mitarbeiter

Tineo, Nexellent und Netrics schliessen sich zusammen

Uhr

Die drei Schweizer IT-Dienstleister Tineo, Nexellent und Netrics schliessen sich in einer gemeinsamen Holding zusammen. Geldgeber ist der Finanzinvestor Waterland.

(Source: vege / Fotolia.com)
(Source: vege / Fotolia.com)

Die beiden Partnerunternehmen Tineo und Nexellent schliessen sich mit dem Cloud-Anbieter Netrics zusammen. So entstehe ein neuer, schlagkräftiger ICT-Dienstleister, heisst es in einer Mitteilung der drei Unternehmen.

Im vergangenen November hatte Tineo, ehemals Quickline Business, die Mehrheit am Glattbrugger Serviceprovider Nexellent übernommen. Seither hätten die beiden Unternehmen ihre Kompetenzen im Bereich Datacenter, Connectivity und Private Cloud Services gebündelt, heisst es weiter. Netrics ergänze die gemeinsame Angebotspalette um Know-how in puncto Digitalisierung mithilfe der Public Cloud sowie um Modern Workplace Services.

Aus juristischer Sicht sei noch keine Fusion vollzogen worden, erläutert Netrics-CEO Pascal Schmid: "Die drei Unternehmen Tineo, Nexellent und Netrics sind im Besitz einer Holding, die für die Zukunft weitere Zukäufe plant." In einem späteren Schritt werde abgeklärt, welche Fusionen der beteiligten Unternehmen Sinn ergeben könnten.

Pascal Schmid, CEO von Netrics. (Source: Netrics)

Gegenüber den Kunden treten die drei  Anbieter künftig als ein Unternehmen auf – wenn auch noch unter den bisherigen drei Namen. "Egal, welchen Eintrittspunkt ein Kunde wählt, steht ihm das gesamte Portfolio zur Verfügung."

Einige Fragen offen

Geldgeber der neuen Holding ist das niederländische Private-Equity-Unternehmen Waterland. Der Finanzinvestor nimmt jedoch keinen Einfluss auf die operative Tätigkeit der Unternehmen, wie Schmid sagt.

Unter welchem Namen die Gruppe künftig auftreten werde, stehe noch nicht fest. Ebenfalls noch nicht publik ist, wie sich die Geschäftsleitung der Gruppe zusammensetzt. Ziel sei aber, alle bisherigen Kräfte einzubinden. Zudem sollen keine Arbeitsplätze verloren gehen. "Ein Stellenabbau ist absolut nicht geplant - eher im Gegenteil", sagt Schmid.

Webcode
DPF8_183446

Kommentare

« Mehr