Trump nimmt Alibaba ins Visier
Nach Tiktok und Wechat hat es US-Präsident Donald Trump nun auf Alibaba und andere chinesische Technologieunternehmen abgesehen. An einer Pressekonferenz sagte Trump, dass er weitere Verbote gegen chinesiche Unternehmen prüfen will.
Der Konflikt des US-Präsidenten Donald Trump mit chinesischen Technologieunternehmen geht weiter. Nach Tiktok und Wechat könnte ein Alibaba-Verbot folgen, wie Trump in einer Pressemitteilung verkündete.
An einer Pressekonferenz wurde Trump gefragt, ob er plane, andere chinesische Unternehmen wie Alibaba zu verbieten. Trump antwortete, dass er weitere Verbote prüfe. Somit könnte ein Verbot des Internethändlers in den USA folgen.
Trump verlängerte die Frist für Tiktok, erhöhte aber zugleich den Druck auf das Unternehmen. Tiktok muss in den nächsten 90 Tagen alle US-Kundendaten löschen. Zusätzlich dürfen Tiktok und Muttergesellschaft Bytedance nach Ablauf der Frist kein Eigentum in den USA mehr besitzen, welches zum Betrieb von Tiktok verwendet wird.
Der US-Präsident wirft Bytedance und Tencent, dem Mutterkonzerne von Tiktok und Wechat, vor für die chinesische Regierung zu spionieren. Jedoch ist Unklar ob Trump auch Alibaba Spionage vorwirft.
Vom Konflikt mit Trump ist auch Huawei betroffen. Die Ausnahmegenehmigung, welche es US-Unternehmen ermöglicht, mit chinesischen Technologiekonzernen Geschäfte zu machen, ist abgelaufen. Das bedeutet, dass Huawei keine Google-Updates mehr bekommt. Zusätzlich hat die US-Regierung 38 Tochtergesellschaften des Unternehmens auf die schwarze Liste gesetzt, mehr dazu und eine Liste der betroffenen Firmen finden Sie hier.
Oktober 2019 hat Eurocloud Swiss zusammen mit dem Institut für Jungunternehmen, Spie und einigen Vertretern aus der Start-up-Szene aufgezeigt, welche Chancen die Cloud für Jungunternehmen darstellt. Mit dabei war auch Alibaba Cloud, wie Sie hier nachlesen können.
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