Langjähriger Bundes-CIO verlässt die Bundesverwaltung
Ende 2020 wird das Informatiksteuerungsorgan des Bundes aufgelöst, und Stellenleiter Peter Fischer verlässt die Bundesverwaltung per 31. März. Er war mehr als 30 Jahre lang für den Bund tätig gewesen.
Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) steht vor dem Aus. Aufgrund der Neuorganisation der Digitalisierung und der IKT-Lenkung innerhalb der Bundesverwaltung, werden die Kompetenzen der Dienststelle neu verteilt, wie es in einer Mitteilung heisst.
Ende 2020 wird das ISB aufgelöst. Ab 2021 startet die Einheit für digitale Transformation und IKT-Lenkung, geleitet von Daniel Markwalder.
Für Peter Fischer, der das ISB leitet, sei dies "der ideale Moment für einen Stabwechsel", wie die Bundesverwaltung in einer Mitteilung schreibt. Das Arbeitsverhältnis mit ihm werde in gegenseitigem Einvernehmen per 31. März 2021 aufgelöst.
Gemäss Mitteilung leitete Fischer das ISB seit 2007. "In seiner Funktion hat er die Bundesinformatik entscheidend geprägt, auf gemeinsame Ziele ausgerichtet und die Effizienz durch Standardisierung gesteigert. Er hat die digitale Transformation der Bundesverwaltung angestossen und vorangetrieben", wird er in der Mitteilung gewürdigt.
Fischer stiess jedoch schon 1987 zur Bundesverwaltung. Er habe unter anderem die Marktöffnung der Telekommunikation konzipiert und begleitet sowie das Bundesamt für Kommunikation mit aufgebaut.
Bis zum Ende seines Arbeitsverhältnisses werde Fischer Aufgaben im Zusammenhang mit der anstehenden Neuorganisation und der Digitalisierung übernehmen. Danach wolle er "in anderem Umfeld seine Erfahrungen weitergeben und sich für die Digitalisierung einsetzen".
Im Januar stand Peter Fischer der Netzwoche Rede und Antwort. Er sprach über den Reiz seiner Aufgabe, den Nachholbedarf im Schweizer E-Government und über die Open-Source-Strategie des Bundes.
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