Innovation während der Pandemie

Innosuisse bietet KMUs mehr finanzielle Unterstützung

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von Rodolphe Koller und Übersetzung: Leslie Haeny

Der Bund lockert die finanziellen Bedingungen für Innovationsprojekte von KMUs, die von der Innosuisse unterstützt werden. Die Massnahme dient der Aufrechterhaltung der Innovationstätigkeit während der Pandemie.

(Source: Romolo Tavani / Fotolia.com)
(Source: Romolo Tavani / Fotolia.com)

Der Bundesrat lockert die Bedingungen für KMUs, die finanzielle Unterstützung für ihre Innovationsprojekte erhalten wollen. Das Konjunkturpaket soll die Innovationskraft der Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit während der Pandemie erhalten. Das Programm wird in den Jahren 2021 und 2022 in Kraft sein.

Konkret können Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden ihre Innovationsprojekte zu 70 statt wie bisher zu 50 Prozent von Innosuisse finanzieren lassen. Bei disruptiven Innovationsprojekten, die auf strukturelle Veränderungen abzielen, oder bei radikalen Innovationen, die externe Berater erfordern, könne die Eigenleistung der Unternehmen sogar auf 20 Prozent beschränkt werden.

Innosuisse schätzt, dass sie in den zwei Jahren des Programms 475 Projekte im Rahmen dieser Regelungen unterstützen wird. Diese besondere Unterstützung wird die Organisation voraussichtlich zusätzliche 63 Millionen Franken kosten. Dieser Betrag wird durch die vom Parlament beschlossene Erhöhung der Ausgabenobergrenze der Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 finanziert.

Vergangenes Jahr lancierte Innosuisse ein ein Förderprogramm für Start-ups. Das sogenannte Scale-up-Programm bietet Gründerinnen und Gründern Coaching an sowie Fördergelder von insgesamt 130'000 Franken. Mehr zum Programm erfahren Sie hier.

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DPF8_201348

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