Zoom: Umsatz schiesst dank Homeoffice in die Höhe
Zoom hat sein Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatzplus von knapp 326 Prozent gegenüber Vorjahr bilanziert. Der Videokonferenzdienst rechnet auch für das laufende Jahr mit starkem Wachstum.
Zoom hat ein kräftiges Umsatzplus verzeichnet. Der US-amerikanische Videokonferenzdienst steigerte seinen Erlös im Schlussquartal um 369 Prozent auf 882,5 Millionen US-Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr 2021 liegt der Umsatz bei 2,6 Milliarden Dollar - das sind 326 Prozent mehr als im Vorjahr.
"Das vierte Quartal markierte einen starken Endspurt in einem noch nie dagewesenen Jahr für Zoom", sagte Firmengründer Eric Yuan gegenüber "Reuters". Yuan gab sich zuversichtlich, auch im laufenden Geschäftsjahr weiter stark zu wachsen. Für das erste Quartal stellt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 900 und 905 Millionen Dollar in Aussicht - und für das laufende Geschäftsjahr einen Erlös von bis zu 3,78 Milliarden Dollar.
Die Anzahl Nutzer habe vor allem aufgrund der Coronapandemie stark zugenommen. Die Zahl der Unternehmenskunden mit mehr als 10 Mitarbeitenden sei um 470 Prozent auf 467'100 Kunden gestiegen, heisst es im Geschäftsbericht.
Zoom kämpfte zwischenzeitlich mit Sicherheitslücken beispielsweise bei der Verschlüsselung oder dem sogenannten Zoombombing. Und die grossen Techunternehmen wie etwa Microsoft und Google machen dem kalifornischen Anbieter zunehmend Konkurrenz. Cisco stattete seinen Videokonferenzdienst Webex kürzlich mit einem neuen Feature aus: Wer das Tool nutzt, kann sich das Gesprochene nun simultan übersetzen lassen. Laut Cisco unterstützt das Feature über 100 Zielsprachen, in den ersten Monaten jedoch nur eine Ausgangssprache.
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