RTR bringt dem Computer Rätoromanisch bei
Das Medienhaus Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) bringt dem Computer "Speech to Text" auf Rätoromanisch bei. Rumantsch Grischun, Vallader und Sursilvan soll das System bereits verstehen, bis 2022 sollen die übrigen regionalen Idiome folgen.
Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) bringt dem Computer Rätoromanisch bei. Das System soll lernen, die im Kanton Graubünden gesprochene Sprache zu verstehen und zu schreiben, wie die SRG mitteilt. Gemeinsam mit der Walliser Firma Recapp lanciert das Medienhaus ein Projekt für die schriftliche Wiedergabe von gesprochenem Rätoromanisch - kurz gesagt: Speech to Text.
Die dafür benötigten Daten entstammen den Wörterbüchern der Lia Rumantscha und öffentlich zugänglichen Texten, etwa aus Zeitungsartikeln. Für jedes Idiom sowie für Rumantsch Grischun, die einheitliche rätoromanische Schriftsprache, liefert RTR 30 Stunden Tonmaterial und die dazugehörigen Transkriptionen, die in Zusammenarbeit mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Graubünden in kleine Segmente portioniert werden.
Das System lerne ähnlich wie Schülerinnen und Schüler, schreibt die SRG: zuerst das Alphabet, dann Wörter und anschliessend ganze Sätze. Bis dato habe der Computer bereits Rumantsch Grischun, Sursilvan und Vallader gelernt. Bis 2022 sollen die übrigen Idiome folgen. Da sich das Rätoromanische wie alle Sprachen stetig verändert und weiterentwickelt, soll das Projekt damit jedoch noch nicht zu Ende sein.
Wie man mit wilden Bären verhandelt und ihnen die Hausregeln erklärt
Microsoft lanciert KI-Modell zur Erkennung und Behebung von Schwachstellen
Twint legt Abteilungen zusammen und ernennt CCO
Anthropic-KI versucht, Menschen per Phishing zu manipulieren
Update: Cloud- und RZ-Investitionen jagen IT-Ausgaben in die Höhe
HPE trotzt Preisvolatilität und stärkt Planungssichert im Channel
KI-Boom bringt Halbleiter-Hersteller ans Limit
Warum Vertrauen ins sichtbare Erscheinungsbild nicht mehr reicht