Crealogix rutscht in die roten Zahlen
Der Zürcher Bankensoftware-Hersteller Crealogix ist wieder in die Verlustzone gerutscht. Die Umstellung des Geschäftsmodells macht dem Unternehmen zu schaffen.
Crealogix hat im ersten Halbjahr 2021/2022 an Umsatz eingebüsst. Die Zürcher Bankensoftware-Schmiede verbucht einen Erlös von 45,4 Millionen Franken – das sind 13,7 Prozent weniger im Vergleich zur Vorjahresperiode, wie aus den provisorischen Geschäftsergebnissen hervorgeht.
Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze am Gesamtumsatz beträgt nun 56 Prozent. Das sind 6 Prozentpunkte mehr als in der Vorjahresperiode.
Verlust auf Stufe EBITDA
Als Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schreibt Crealogix ein Minus von 3,8 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode stand noch ein Plus von 1,2 Millionen Franken in den Büchern.
Die Umstellung vom Lizenzmodell zu Software-as-a-Service (SaaS) sowie erhöhte Investitionen hätten auf die Profitabilität gedrückt, teilt das Unternehmen mit. Zudem sei die Neukundengewinnung aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen schwierig gewesen.
Crealogix zeigt sich jedoch zuversichtlich. Man rechne damit, im zweiten Halbjahr einen höheren Umsatz wie auch eine bessere Profitabilität zu erzielen. Das Unternehmen stellt eine EBITDA-Marge im zweistelligen Bereich in Aussicht.
Erst kürzlich holte Crealogix übrigens zwei neue Managing Directors an Bord: Almir Marghella verantwortet das Geschäft in der DACH-Region; John Ennis leitet den Verkauf und das Business Development in Grossbritannien und Nordeuropa.
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