Elektra Baselland beteiligt sich an Start-up Libattion
Elektra Baselland ist Hauptinvestor bei Libattion. Das Start-up bereitet gebrauchte Batterien wieder auf. Das soll CO2 und Kosten für die Kundschaft sparen.
Die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) beteiligt sich als Hauptinvestor am Start-up Libattion. Das Start-up hat ein modulares Batteriespeicher-System entwickelt, mit dem man gebrauchte Batterien wieder nutzbar machen kann. Wie die EBL mitteilt, will man in die stark steigende Nachfrage an Elektrospeicherlösungen investieren und eine CO2-Reduktion bewirken.
In der Mitteilung heisst es weiter, dass eine Studie des World Economic Forums von 2019 herausfand, dass der Bedarf an Elektromobilität um das 24-Fache bis 2030 anwachsen werde. Die Nachfrage nach Elektrospeicherlösungen soll im selben Zeitraum um das 53-Fache ansteigen.
Während zum Beispiel Elektrofahrzeuge nach ungefähr 8 Jahren am Ende ihres Lebenszyklus seien, hätten die dazugehörigen Batterien aber noch mindestens 80 Prozent ihrer Leistung. Libattion macht solche Altbatterien durch Aufrüstung respektive Upcycling für den weiteren Einsatz bereit. Das Start-up baut die Zellen der gebrauchten Batterien gemäss Mitteilung aus, testet sie und setzt sie in neue Batterien ein, sofern sie noch Leistung erbringen. Diese aufbereiteten Batterien werden dann als Produkt und im Geschäftsmodell "Battery-as-a-Service" (BaaS) vertrieben.
Mithilfe eines von Libattion entwickelten Algorithmus könne ausserdem vorhergesagt werden, wie lang die verbleibende Nutzungsdauer einer solchen Batterie noch ist. Damit soll ein künftiger Batteriewechsel angekündigt und unerwartete Ereignisse vermieden werden. Der Batteriezustand werde per Cloud-Lösungen überwacht.
Der Strombedarf steigt. Dadurch sind Länder wie die Schweiz auf Stromimport aus dem Ausland angewiesen. In einer Studie der Universität Genf zeigen Forschende der Empa, wie die Schweiz mit einem diversifizierten Zubau von erneuerbaren Energien Importe reduzieren kann. Lesen Sie hier mehr dazu.
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