E-Health Suisse verliert Geschäftsstellenleiter
Der Leiter der Geschäftsstelle von eHealth Suisse hat die Kündigung eingereicht. Er arbeitet noch bis Ende August bei der Koordinationsstelle. Danach wechselt er zu einem Beratungsunternehmen.
Die Koordinationsstelle eHealth Suisse braucht einen neuen Geschäftsstellenleiter. Adrian Schmid, der aktuelle Leiter, hat gekündigt, wie "Inside-IT" berichtet. Auf Anfrage bestätigt Schmid die Meldung und sagt, er sei seit 2008 für die Koordinationsstelle tätig gewesen. "Damals wurde ich von Bund und Kantonen gewählt, um eHealth Suisse aufzubauen." Er bleibt noch bis Ende August als Geschäftsstellenleiter tätig.
Im November tritt Schmid dann eine neue Stelle bei Federas an. Laut eigener Angaben erbringt das Unternehmen Dienstleistungen und Consulting für die öffentliche Hand. Schmid will dort sein über die Jahre angesammeltes Fachwissen einbringen, sagt er auf Anfrage und ergänzt: "Ich habe ein recht gutes Verständnis, wie das Gesundheitswesen funktioniert, wo die Digitalisierung Chancen hat und wo es Hürden gibt. Ich hatte schon länger im Kopf, meine Erfahrung in geeigneter Art und Weise weiterzugeben."
Laut eigener Angaben hat eHealth Suisse jahrelange Vorarbeit für die Grundlagen des elektronischen Patientendossiers (EPD) geleistet. Aktuell nehme die Koordinationsstelle zunehmend Vollzugsarbeiten wahr.
In der Praxis spielt das EPD hierzulande noch keine grosse Rolle. Landesweit wurden bis Ende März erst 8000 EPDs eröffnet, 7000 davon in der Westschweiz, wie Sie hier lesen können.
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