Mesoneer und Intrum lancieren Online-Identifizierungslösung mit QES
Mesoneer und Intrum stellen gemeinsam eine Lösung zur Identifikation von Personen für Vertragsabschlüssen vor. "Seal.ID" soll vor allem in Bereichen mit hohen regulatorischen Ansprüchen zum Einsatz kommen.
Der Finanzdienstleister Intrum und die Softwareschmiede Mesoneer bringen gemeinsam "Seal.ID" auf den Markt. Die Lösung diene der Identifikation von Personen für Vertragsabschlüsse, welche besondere gesetzliche und regulatorische Voraussetzungen erfüllen müssen, teilen die beiden Unternehmen mit.
So sollen Banken "Seal.ID" beispielsweise für das Kunden-Onboarding, neue Services, digitale Signieren von Verträgen oder zur Wiederidentifizierung nutzen. Die Bank erhalte dabei über "Seal.ID" auf rein elektronischem Weg einen rechtssicher unterzeichneten Vertrag mit einer mit QES (qualifizierte elektronische Signatur) signierten Ausweiskopie des Kunden oder der Kundin.
Der "Seal.ID"-Client aus Kundensicht. (Source: zVg)
Die mit einer QES versehene Ausweiskopie ist gemäss den Anforderungen der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA der echtheitsbestätigten Ausweiskopie gleichgestellt und dient zur Identifizierung von Kunden gemäss den geltenden Vorschriften der schweizerischen Gesetzgebung zur Bekämpfung von Geldwäscherei. Im gleichen Schritt kann der Finanzintermediär auch alle Verträge mit einer QES, welche der handschriftlichen Signatur gleichgestellt ist, signieren lassen.
Besonders an "Seal.ID" sei, dass weder eine Referenz-Banküberweisung noch ein Wohnsitznachweis zur Identifizierung der Person benötigt werden. Dadurch lasse sich der Authentifizierungsprozess zu einem hohen Grad automatisieren. Auch sei man der erste Anbieter, welcher den gesamten Identifikations- und Signaturprozess inklusive QES
nicht nur mit dem Pass, sondern auch mit Schweizer sowie ausländischer Identitätskarte
erlaubt, schreibt Mesoneer.
Um ein Ausweisdokument mit einer QES zu versehen, arbeitet Intrum übrigens mit Swisscom Trust Services zusammen, einer Tochter des Telko Swisscom. Im September 2022 lancierten die Unternehmen einen Dienst, welcher das Zertifizieren von Dokumenten mit künstlicher Intelligenz ermöglicht, wie Sie hier nachlesen können.
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