Sony investiert in Raspberry Pi
Der japanische Tech-Hersteller Sony erwirbt Anteile des britischen Unternehmens Raspberry Pi, welches vor allem für seine Kleincomputer bekannt ist. Im Rahmen der Partnerschaft sollen Raspberry-Pi-User Zugang zu einer von Sony entwickelten KI-Plattform erhalten.
Sony und Raspberry Pi vertiefen ihre Partnerschaft. Wie die beiden Unternehmen mitteilen, erwirbt Sony Semiconductor Solutions eine Minderheit des britischen Unternehmens Raspberry Pi.
Das Unternehmen Raspberry Pi ist bekannt für die gleichnamigen Einplatinencomputer. Diese wurden einst als Einsteigerprojekte für Bastler und Programmierer vermarktet. Über die Jahre bildete sich um die Kleincomputer ein umfassendes Ökosystem und eine weltweite Gemeinschaft. Während die Raspberry Pi Foundation weiterhin das Ziel verfolgt, durch möglichst günstige Computer vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich im Umgang damit zu bilden, richtet sich das von Sony nun unterstützte Unternehmen Raspberry Pi Ltd. Immer mehr an professionelle Anwender, wie unter anderem "Golem" analysiert.
In der Mitteilung erwähnt die 2015 gegründete Sony-tochter Sony Semiconductor Solutions ihre KI-Plattform namens "Aitrios" für Bildsensoren. Im Rahmen der Partnerschaft soll die Raspberry-Pi-Community Zugang zu dieser Plattform erhalten und damit "einzigartige und vielfältige Lösungen unter Verwendung unserer Edge-KI-Geräte" entwickeln, wie Unternehmenschef Terushi Shimizu in der Mitteilung sagt.
Im Mai 2020 stellte Sony intelligente Bildsensoren vor. Diese zeichnen nicht nur Bilder auf, sondern übernehmen auch die KI-gestützte Bildverarbeitung. Mehr dazu lesen Sie hier.
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
SDEA gewinnt Award für Nachhaltigkeits-Plattform
Am 18. März erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
Harry Potter meets Bridgerton