Schweizer Start-up Helio sammelt Geld für eine CO2-neutrale Cloud
Helio hat 4,7 Millionen Franken eingesammelt. Eine Anschubfinanzierung, die das Zürcher Start-up-Unternehmen nutzen will, um die Entwicklung seiner Technologie zur Optimierung der Zuweisung von Cloud-Ressourcen, aber auch seiner 3D-Rendering-Lösungen zu beschleunigen.
Das in Zürich ansässige Start-up Helio hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 4,7 Millionen Franken abgeschlossen. Das 2019 gegründete Start-up hat sich auf 3D-Rendering für Animations- und Visual-Effects-Software spezialisiert. In seiner Ankündigung hebt Helio vor allem hervor, dass seine Technologie die Nutzung einer Cloud-Infrastruktur auf kostengünstigere und umweltfreundlichere Weise ermöglicht.
Die junge Deutschschweizer Firma erklärt, dass sie einen Algorithmus entwickelt hat, um die Zuweisung von Cloud-Ressourcen in Echtzeit zu verbessern, indem sie IT-Aufgaben an Rechenzentren weiterleitet, die nicht ausgelastet sind oder mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Partnerinfrastrukturen des Unternehmens nutzen darüber hinaus Kühllösungen, um Wärme einzufangen und wiederzuverwenden (z. B. Einspeisung in ein Heizungsnetz oder Beheizung von Gewächshäusern). Helio betont, dass es sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, die CO2-Emissionen bis 2030 um 200 Millionen Tonnen zu senken.
"Diese Finanzierung ist ein Meilenstein für Helio, nicht nur was die finanzielle Unterstützung betrifft, sondern auch die Ausrichtung auf Partner, die unsere Vision einer CO2-freundlichen Cloud teilen", sagt Kevin Häfeli, CEO und Mitbegründer von Helio. Das Start-up-Unternehmen plant, die Entwicklung seiner Plattform zu beschleunigen, insbesondere im Hinblick auf die Optimierung der Arbeitsplanung, aber auch in Bezug auf seine 3D-Rendering-Lösungen.
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