Graubünden führt Informatikmittelschulen ein
Der Kanton Graubünden eröffnet in Chur und in Ilanz seine ersten beiden Informatikmittelschulen. In einer vierjährigen Ausbildung können Interessierte das EFZ Informatikerin/Informatiker in der Fachrichtung Applikationsentwicklung erlangen. Erste Lehrgänge sollen 2025 starten.
Zwei Informatikmittelschulen sollen im Kanton Graubünden angeboten werden. Eine eine entsprechende Verordnung hat die Bündner Regierung unlängst erlassen, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Demnach sollen Informatikmittelschulen an der Bündner Kantonsschule in Chur sowie am Bildungszentrum Surselva in Ilanz starten.
Die Ausbildung schliesst an die dritte Klasse der Sekundarstufe an und führt in vier Jahren – davon ein Jahr Praktikum – zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Informatikerin/Informatiker (EFZ) in der Fachrichtung Applikationsentwicklung sowie zur Berufsmaturität der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft.
Mit der Einführung der Informatikmittelschule wolle man ergänzend zu den Angeboten der betrieblich organisierten Grundbildung beitragen, den Fachkräftemangel für Berufe im Informatikbereich zu reduzieren und qualifizierte junge Erwachsene zur Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule befähigen, schreibt die Bündner Regierung. Erste Ausbildungsgänge sollen im Schuljahr 2025/2026 starten.
2023 gab sich der Kanton Graubünden ein neues E-Gov-Gesetz. Einen wichtigen Teil spielt darin ein Portal für digitale Behördendienstleistungen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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