St. Galler Migrationsamt digitalisiert Grenzgängerbewilligungen
St. Galler Unternehmen können künftig Gesuche für Grenzgängerinnen und Grenzgänger digital über das EasyGov-Portal des SECO abwickeln. Das Migrationsamt des Kantons digitalisiert damit weitere behördliche Dienstleistungen.
Das St. Galler Migrationsamt digitalisiert weitere Behördendienstleistungen. Seit dem 26. August können St. Galler Unternehmen Gesuche für Grenzgängerinnen und Grenzgänger über das EasyGov-Portal des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) abwickeln, wie der Kanton mitteilt.
Die Gesuchabwicklung finde dabei vollelektronisch statt, Firmen müssten keine Unterlagen mehr ausdrucken und per Post ans Migrationsamt senden. Das soll die Zeit bis zur Bewilligungserteilung verkürzen.
Registrierte Unternehmen können ausserdem die Stammdaten der bei ihnen angestellten Grenzgängerinnen und Grenzgänger online verwalten und bearbeiten. Das erleichtere das Einreichen von Verlängerungsgesuchen oder von Gesuchen um Wiedererteilung deutlich.
Ende Mai 2024 waren im Kanton St. Gallen 12'572 Personen im Besitz einer Grenzgängerbewilligung. Als Grenzkanton erteilt das Migrationsamt jährlich rund 1200 neue Bewilligungen, verlängert 1000 weitere Bewilligungen und führt ca. 3000 Arbeitgeberwechsel durch, wie es weiter heisst.
In kommenden Monaten will St. Gallen ausserdem Dienstleistungen wie Arbeitsbewilligungen für Personen aus Drittstaaten und Entsendungen aus EU/EFTA-Staaten mithilfe von EasyGov digitalisieren.
Seit Januar 2024 lässt das Migrationsamt St. Gallen auch das digitale Einreichen von Aufenthaltsgesuche via EasyGov zu. Mehr dazu lesen Sie hier.
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