SwissICT-Salärumfrage: 101'000 Franken Jahreslohn
Der Schweizerische Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie SwissICT hat die Ergebnisse seiner Salärumfrage 2002 veröffentlicht. Demnach beträgt das durchschnittliche feste Jahreseinkommen der in der Telekommunikation und Informatik Beschäftigten 101000 Franken (Mediawert). Am meisten erhielten sie in der Branche Chemie mit 113000 Franken, am wenigsten der Detailhandel mit 88000 Franken. Die tiefsten Festlöhne haben die Information Center-Berater mit 66000 Franken (was laut Weltbank etwa
dem Schweizer Durchschnittslohn entspricht), am meisten verdienen Projekt-Manager mit 140000 Franken Fixlohn. Die am häufigsten vorkommende Funktion des Applikationsentwicklers II kommt auf einen Fixlohn von 98000 Franken.
Erstmals wurden in der Umfrage zwischen fixem Jahressalär und den variablen Anteilen (Bonus, Provisionen, Kommissionen, Erfolgsbeteiligungen etc.) unterschieden. Aus diesem Grund ist der Vergleich mit den Vorjahresergebnissen nur beschränkt möglich. Gemäss den Resultaten der Studie beziehen 50 der Lohnempfänger der Branche auch einen leistungsabhängigen Lohnanteil, am meisten im Raum Zürich mit 63 Prozent und bei den Banken mit 75 Prozent. Im Total kommen die Beschäftigten mit variablem Lohnanteil auf insgesamt 113000 Franken Jahreslohn. Am wenigsten bekommen auch mit dieser Berechnung die Information Center-Berater mit 70000 Franken, am meisten die Projektmanager mit 168000 Franken. Besonders fette Leistungslöhne gibt es offensichtlich im IT-Handel. Dort erhalten zwar nur 9 Prozent einen teilweise leistungsabhängigen Lohn, dieser liegt dann aber im Schnitt bei rund 160000 Franken. Die Resultate der Lohnumfrage werden in Buchform veröffentlicht und sind bei SwissICT erhältlich.
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