Die ETH untersucht den Nutzen von Doodle
Mit der Online-Terminplanung Doodle können Nutzer bis zu zwei Drittel an Zeit sparen - vor allem, wenn viele Personen involviert sind.
Fleissige Doodle-Nutzer dürften schon lange vom Nutzen des Online-Terminplaners überzeugt sein. Eine Studie der ETH zeigt nun, dass diese tatsächlich einiges an Zeit spart - vor allem, wenn eine grössere Gruppe involviert ist.
Die Ergebnisse basieren auf einer experimentellen Studie, die Antun Brcina im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit dem Titel "Koordination in Organisationen: Zeitersparnis unter der Verwendung vom Online-Terminplaner Doodle" an der ETH Zürich durchgeführt hat. Dabei hat er die Verwendung des Online-Terminplaners Doodle im Vergleich zu alternativen Kommunikationsmitteln wie Telefon oder E-Mail untersucht.
Doodle, E-Mail oder Telefon
96 Probanden waren an der Studie beteiligt. Sie mussten innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums eines von drei Ereignissen planen: entweder ein privates Abendessen mit 4-6 Personen, ein Business Meeting mit 6-8 Teilnehmern oder ein privates Abendessen mit 10-15 Personen.
Die Hälfte der Probanden plante den Termin mit Doodle, die andere Hälfte durfte nur alternative Tools wie Telefon oder E-Mail verwenden. Untersucht wurde der Zeitaufwand der Probanden für das Verabreden des Termins und wie häufig sie sich mit der Organisation des Termins an und für sich befassen mussten, also die nötige Anzahl Iterationen.
Zeitersparnis bis zu zwei Drittel
Dabei zeigte sich, dass die benötigten Iterationen und der Zeitaufwand bei der Terminplanung etwa parallel ansteigen. Je mehr Teilnehmer, desto grösser ist auch der Aufwand für die Planung eines gemeinsamen Treffens, was nicht verwunderlich ist.
Laut den Ergebnissen spart Doodle bei der Vereinbarung von Terminen in kleineren Gruppen mehr als die Hälfte der Zeit, bei Verabredungen von 10-15 Personen sogar mehr als zwei Drittel.
Ob jemand bereits Doodle-Erfahrung habe oder nicht, sei für das Ergebnis unbedeutend. Auch Geschlecht, Alter und Bildungsgrad hätten keinen signifikanten Einfluss auf den Zeitaufwand beim Verabreden, so die Autoren der Studie.
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