Bundesstudie: 56 Prozent der befragten Internetnutzer rufen Behördeninformationen ab
Der Bund wollte von der Schweizer Bevölkerung wissen, ob sie das Portal Ch.ch kennen: 22 Prozent der Befragten gaben an, die nationale Einstiegseite der Schweiz zu kennen. Vor einem Jahr lag der Bekanntheitsgrad noch bei 13 Prozent. 11 Prozent der Befragten gaben an, das Portal schon genutzt zu haben. Vor einem Jahr waren es 8 Prozent. Wurde allerdings spontan nach Behördenseiten gefragt, so nannten lediglich 3 Prozent Ch.ch. Am bekanntesten sind die Websites der Gemeinden: 32 Prozent der Befragten konnten auf Anhieb eine Gemeinde-Site nennen. An zweiter Stelle folgen mit 22 Prozent die Kantons-Sites.
Gfs.bern befragte vom 21. bis 26. August 2006 im Auftrag der Bundeskanzlei (nur) 1'023 Personen. Das Institut erhob gleichzeitig auch allgemeine Daten zur Internetnutzung: Danach haben rund drei Viertel der Befragten Zugang zum Internet zuhause oder am Arbeitsplatz. Über die Hälfte nutzt das Internet beruflich wie privat und 46 Prozent nutzen es täglich. Schliesslich kommt die Studie zu dem höchst erstaunlichen Schluss, dass dabei das Abrufen von Behördeninformationen mit einer Nennung von 56 Prozent an erster Stelle kommt, noch vor dem Herunterladen (55 Prozent), dem Online-Shopping (49 Prozent), dem Homebanking (46 Prozent), dem Abrufen aktueller Informationen (40 Prozent) und dem Ausfüllen der Steuererklärung (39 Prozent). Gemäss Erhebnungen des Bundesamtes für Statistik nutzten allerdings im vergangenen Jahr die meisten Schweizer Surfer mit einer Nennung von 57 Prozent das Netz zum Lesen von tagesaktuellen News, 28 Prozent für Online-Banking, 21 Prozent zum Herunterladen und 15 Prozent zum Online-Einkaufen. Allerdings wurde offenbar nach dem Abrufen von Behördeninformationen gar nicht gefragt.
Ch.ch war ursprünglich als virtueller Schalter für die Schweizer Bevölkerung geplant, das Projekt kam aber trotz enorm hoher Investitionen nie richtig zum laufen. Bund und Kantone beschlossen darauf, die Site in diesem Jahr zu einem nationalen Einstiegsportal umzuwandeln. Das Portal soll jährlich bis zu 2,4 Millionen Franken verschlingen, hiess es in den Medien. Bis 2007 zahlen Bund und Kantone noch jeweils die Hälfte, was danach passieren soll, ist noch unklar. Gemäss der Vereinbarung für den Betrieb von Ch.ch zwischen den Kantonen und dem Bund sind die Bekanntheit des Schweizer Portals und die Bedürfnisse der Internetnutzer periodisch zu erheben.
Gfs.bern befragte vom 21. bis 26. August 2006 im Auftrag der Bundeskanzlei (nur) 1'023 Personen. Das Institut erhob gleichzeitig auch allgemeine Daten zur Internetnutzung: Danach haben rund drei Viertel der Befragten Zugang zum Internet zuhause oder am Arbeitsplatz. Über die Hälfte nutzt das Internet beruflich wie privat und 46 Prozent nutzen es täglich. Schliesslich kommt die Studie zu dem höchst erstaunlichen Schluss, dass dabei das Abrufen von Behördeninformationen mit einer Nennung von 56 Prozent an erster Stelle kommt, noch vor dem Herunterladen (55 Prozent), dem Online-Shopping (49 Prozent), dem Homebanking (46 Prozent), dem Abrufen aktueller Informationen (40 Prozent) und dem Ausfüllen der Steuererklärung (39 Prozent). Gemäss Erhebnungen des Bundesamtes für Statistik nutzten allerdings im vergangenen Jahr die meisten Schweizer Surfer mit einer Nennung von 57 Prozent das Netz zum Lesen von tagesaktuellen News, 28 Prozent für Online-Banking, 21 Prozent zum Herunterladen und 15 Prozent zum Online-Einkaufen. Allerdings wurde offenbar nach dem Abrufen von Behördeninformationen gar nicht gefragt.
Ch.ch war ursprünglich als virtueller Schalter für die Schweizer Bevölkerung geplant, das Projekt kam aber trotz enorm hoher Investitionen nie richtig zum laufen. Bund und Kantone beschlossen darauf, die Site in diesem Jahr zu einem nationalen Einstiegsportal umzuwandeln. Das Portal soll jährlich bis zu 2,4 Millionen Franken verschlingen, hiess es in den Medien. Bis 2007 zahlen Bund und Kantone noch jeweils die Hälfte, was danach passieren soll, ist noch unklar. Gemäss der Vereinbarung für den Betrieb von Ch.ch zwischen den Kantonen und dem Bund sind die Bekanntheit des Schweizer Portals und die Bedürfnisse der Internetnutzer periodisch zu erheben.
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