E-Readiness-Studie: Schweiz auf Platz 10 zurückgefallen
Auf der weltweiten E-Readiness Rangliste hat die Schweiz im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze verloren. Dennoch liegt die Schweiz in der Gruppe der Länder, die sehr gute Voraussetzungen für eine weitere Entfaltung der digitalen Ökonomie ausweisen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die von der Economist Intelligence Unit mit Unterstützung von IBM durchgeführt wurde. Die Studie untersucht die 60 grössten Wirtschaftsnationen anhand von rund 100 Kriterien und legt dar, wie gut diese Länder auf die Anforderungen der digitalen Wirtschaft vorbereitet sind.
Auf Platz 1 des Rankings liegt Dänemark, dicht gefolgt von Grossbritannien, Schweden, Norwegen und Finnland. Noch vor der Schweiz folgen die USA, Singapur, die Niederlande und Hong Kong. Die zentrale Erkenntnis der Studie: Regierungen und öffentliche Verwaltungen können massgeblich dazu beitragen, dass ihre Länder fit für die digitale Ökonomie werden. Wie die Studienergebnisse zeigen, liegen Staaten, in denen die Regierungen den Aufbau von Infrastruktur fördern, über Bildungsinitiativen die Internet-Nutzung in der Bevölkerung steigern, Initiativen zur Wirtschaftsförderung vorantreiben und durch ihr eigenes Verhalten - beispielsweise im Beschaffungswesen der öffentlichen Hand - selbst auf das Internet setzen, weit oben in dem Vergleichsranking.
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