Studie: schwaches Schweizer E-Procurement
Das Schweizer E-Procurement steckt noch in den Kinderschuhen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie namens Einsatzpotentiale und Auswirkungen von E-Procurement-Lösungen der Esprit Consulting mit Sitz in Bern. Zwar hätten bereits 43 Prozent der befragten 257 Schweizer Unternehmen online eingekauft, doch von Regelmässigkeit kann man da kaum sprechen: Jährlich werden hierzulande im Online-Einkauf durchschnittlich gerade 300000 Franken umgesetzt. Als höchst ineffizient bezeichnet die Studie die Beschaffung indirekter Güter in Grossunternehmen. Mit E-Procurement-Lösungen liessen sich, so Autor Kilian Eyholzer, 47 Prozent der Bestellzeit und 44 Prozent der Kosten sparen. Durch die einmalige elektronische Aufbereitung der Daten für E-Procurement diene eine solche Lösung zudem als idealer erster Schritt zu weiteren E-Business-Initiativen.
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