Studie will zeigen: Dummheit der User fördert Spamflut
Das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Radicati hat zusammen mit dem E-Mail-Server- und Security-Appliance-Anbieter Mirapoint eine Studie zum Thema Spam veröffentlicht. Demnach klicken 31 Prozent der befragten Anwender auf Links in Spam-Mails und 10 Prozent haben bereits per Spam beworbene Waren gekauft. 18 Prozent hätten zudem per Unsubscribe-Link das Spam-Mail abbestellen wollen. Diese Tätigkeiten würden den Spamsendern helfen, aktive E-Mail-Accounts zu eruieren, womit sie für Viren-, Phishing- oder weitere Spam-Mails anfälliger würden. Einzig eine bessere Aufklärung der Anwender könne eine weitere Spamflut verhindern, sind die Autoren überzeugt. Die Studie ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Denn weder das Studiendesign noch die Anzahl der befragten Personen wird öffentlich gemacht. Ausserdem passt das Resultat optimal zum Arbeitsgebiet der Autoren, was eine zusätzliche Skepsis gegenüber den Resultaten provoziert. Der gesamte Bericht soll laut Pressemitteilung demnächst publiziert werden.
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