95 Prozent der Europäer haben noch nie für Inhalte im Netz gezahlt
Weniger als 5 Prozent der Internet-Nutzer in Europa haben bislang für Internet-Inhalte bezahlt. Bei den 16- bis 24-Jährigen liegt der Anteil der Nutzer, die für Inhalte Geld ausgaben bei 10 Prozent. Dies geht aus dem „Europe's Digital Competitiveness Report" der Europäischen Kommission hervor.
50 Prozent der Befragten gaben darüber hinaus an, auch in Zukunft nicht für Inhalte bezahlen zu wollen. 30 Prozent dagegen würden sich durch niedrigere Preise umstimmen lassen und weitere 15 bis 20 Prozent sehen einen Weg über Verbesserungen wie grössere Auswahl und/oder Qualität, einfachere Bezahlung oder grosszügigere Nutzungsrechte. Sollte es einmal keine frei verfügbaren Inhalte mehr geben, würden nur rund 20 Prozent der Befragten auf kostenpflichtige Angebote ausweichen wollen. Dies gilt für alle Altersgruppen.
Dieses Ergebnis stellt jedoch aktuelle Aussagen von Vertretern der Medienbranche wie Rupert Murdoch oder Springer-Chef Mathias Döpfner in Frage. Diese hatten vor dem Hintergrund der aktuellen Krise der Medien behauptet, dass Bezahlinhalte im Netz möglich seien und das die Verbraucher unter fehlenden professionellen Inhalten leiden würden.
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