Abschied der Schwester – Randi Zuckerberg verlässt Facebook
Randi Zuckerberg verlässt Facebook nach sieben Jahren als Marketingchefin - und will ein eigenes Start-up gründen.
Die grosse Schwester des Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verlässt die milliardenschwere Social-Media-Plattform nach fast sieben Jahren, wie in einem öffentlichen Schreiben nachzulesen ist. Randi Zuckerberg, Marketingchefin des Unternehmens, geht im Anschluss an eine Babypause, um ein eigenes Start-up zu gründen.
Facebook hat den Abgang in einer offiziellen Mitteilung bestätigt, das persönliche Statement des Bruders ist bisher ausgeblieben.
Ein öffentlicher Abschied
In ihrem Schreiben erklärt Zuckerberg ihre Motive, die sie zum Gehen bewogen haben: "Ich habe mich in meinen Jahren bei Facebook mit Herz und Seele dafür engagiert, die Medienbranche durch Innovationen voranzubringen. (…) Wir haben unglaubliche Fortschritte gemacht, aber es gibt noch immer viel zu tun und andere Wege, um Veränderungen zu bewirken. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für mich gekommen, um ausserhalb von Facebook ein neues Unternehmen aufzubauen, das sich auf spannende aktuelle Entwicklungen in der Medienbranche konzentriert."
Die 29-Jährige leitete das Marketing bei Facebook und hatte so wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Die Harvard-Absolventin in Psychologie war nicht so öffentlichkeits-scheu wie ihr Bruder. Sie war in diversen Fernsehauftritten zu sehen und moderierte mehrere politische TV-Sendungen bei denen Facebook mit US-Fernsehsendern zusammenarbeitete. Für ihre Arbeit an der Nachrichtensendung "Facebook Live" ist Zuckerberg für einen Emmy in der Kategorie "Live Coverage" nominiert worden.
Neues Start-up
Randi Zuckerbergs neues Unternehmen heißt "R to Z Media". Sie möchte eigene innovative Inhalte erstellen und mit anderen Medienunternehmen zusammenarbeiten. Insbesondere in der Startphase will sie sich dabei noch auf Facebook konzentrieren, wie sie in ihrem Abschiedsbrief versichert: "Während ich diese Herausforderung angehe, wird Facebook eine zentrale Rolle in all meinen Projekten spielen. Und in dem Masse, in dem es für Euch Sinn macht, werde ich Facebook gerne bei Medienprojekten, 'Facebook Live' oder anderen Initiativen beraten, soweit das erwünscht ist."
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