Adecco hat Jobpilot an Monster verkauft
Der Verwaltungsrat der Adecco SA hat heute bekannt gegeben, dass die Gesellschaft den Verkauf von 100 Prozent des Aktienkapitals der Jobpilot GmbH an die Monster Worldwide Inc. zum Preis von 74,5 Millionen Euro abgeschlossen hat. Die Zahlung an Adecco erfolgt in Form einer Million Monster-Aktien zum Preis von 23,4 Millionen Euro sowie 51,1 Millionen Euro in bar. Der Verwaltungsrat von Adecco hatte bereits letztes Jahr beschlossen, strategische Alternativen für die im Mai 2002 übernommene Jobpilot GmbH zu prüfen: Es habe sich herausgestellt, dass die Fokussierung auf die Internet-Stellenvermittlung mehr auf die Kompetenzen einer interaktiv tätigen Firma ausgerichtet sei als auf das klassische Vermittlungsgeschäft einer Adecco, so das Unternehmen. Mit Adecco Web verfüge das Unternehmen über ein eigenes, selbst entwickeltes Online-Rekrutierungs- und Vermittelungssystem als integrierter Teil seines Personalvermittlungsgeschäftes. Das Management von Jobpilot stehe voll hinter dem Verkauf an Monster, heisst es in der Medienmitteilung von Adecco. Jobpilot GmbH verfügt über Niederlassungen in elf Ländern und setzte 2003 26,9 Millionen Euro um. Monster.com betreibt Websites in insgesamt 20 Ländern. 2001 hatte das amerikanische Unternehmen eine Schweizer Niederlassung gegründet, deren Aktivitäten dann aber 2003 eingestellt. Schweizer Kunden wurden fortan über Grossbritannien, Frankreich und Deutschland betreut. Mit der Übernahme kann das US-Unternehmen auch in der Schweiz richtig Fuss fassen, denn Jobpilot.ch gehört zu den grösseren Jobportalen der Schweiz. Renato Profico, CEO der Jobpilot Switzerland AG, sagte auf Anfrage des NetzwocheTicker, dass sich organisatorisch für Jobpilot Switzerland AG nichts ändern werde. Jobpilot werde auch mittelfristig als Marke weitergeführt. Die Technologie werde jedoch mittel- oder längerfristig auf einer Plattform integriert.
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